Ernährung

4 Gewürze für die Sportlerküche | Für mehr Gesundheit & Leistungsfähigkeit

Von Ulricke Hacker

Kochen ist ja wieder schwer angesagt. Die Fertig-Lasagne hat nicht nur wegen eventuell enthaltenem Pferdefleisch ausgesorgt (erinnert sich überhaupt noch jemand an diese Schlagzeilen?) – gerade Sportler und Fitnessbegeisterte wollen sich wieder Zeit für Essen nehmen, dessen Inhalte sie kennen.

Dabei geht Gesundes auch ganz simpel und lecker…vorausgesetzt, man beherrscht die hohe Kunst des Würzens. Doch Gewürze geben nicht nur geschmacklich den Ausschlag, sondern können auch zum Wohlbefinden beitragen. Wir zeigen unsere Top 5 aus dem Streuer, die du am besten gleich beim nächsten Einkauf mitnimmst.

Gewürz #1: Kurkuma

Gewürz #1: Kurkuma


Das „Gelbe Gold“ ist schon lange ein Renner in der zeitgemäßen Küche. Die orientalische Gelbwurzel erinnert in Rohform ein wenig an Ingwer. Die Lebensmittelindustrie schätzt sie als kräftiges Färbemittel, doch wir begrüßen vor allem die gesundheitlichen Vorteile von Kurkuma.

Kurkuma’s Wirkung Nr. 1: Die Anregung der (Fett-)Verdauung. Durch die vermehrte Ausschüttung von Gallensaft werden Nahrungsfette besser bewältigt. Besonders schweres Essen wird durch das Gewürz sinnvoll ergänzt, denn es beugt Magenbeschwerden und Völlegefühlen vor.

Kurkuma als Wundermittel gegen Krebs anzupreisen (was im Internet durchaus so geschieht) führt gewiss etwas weit. Doch durchaus seriöse Studien haben u.a. entzündungshemmende Wirkungen insbesondere im Magen-Darm-Trakt und in den Gelenken nachgewiesen. Nicht umsonst ist die Gelbwurzel eine traditionelle indische Heilpflanze. Sowohl in Fleisch- und Reisgerichten als auch einfach aufgelöst in einem Glas Milch kann Kukurma auf täglicher Basis zugeführt werden.

 

Gewürz #2: Zimt

Gewürz #2: Zimt


Auch zwischen Weihnachten und Weihnachten wird Zimt immer populärer. Nicht nur geschmacklich ist das aus Baumrinde gewonnene Gewürz ein garantierter Zugewinn auf deinem Speiseplan.

Der Zusammenhang zwischen der Einnahme von Zimt und dem Insulinhaushalt ist in den vergangenen Jahren intensiv untersucht worden. Vielfach zeigte sich, dass Zimt die Insulinsensibilität erhöhen und für einen stabileren Blutzucker sorgen kann.

Unangenehme Unterzuckerungen und Heißhungerattacken lässt sich somit effektiv zuvorkommen. In Haferflocken, auf Obst oder in Smoothies und Kaffee lässt sich Zimt hervorragend unterbringen.

 

Gewürz #3: Kümmel

Gewürz #3: Kümmel


Ok, vielleicht nicht jedermanns Sache, aber ich las grade, dass Kümmel zur Arzneipflanze des Jahres 2016 gewählt wurde, daher verdient er gewiss einen Platz in unserer Hitliste.

Kümmel ist gemeinhin aus türkischen Fleischprodukten oder Tees (hier in Verbindung mit Fenchel) bekannt. Die ätherischen Öle wirken krampflösend und sind hervorragend gegen Blähungen. Grade mit letzterem haben ja vielen Kraftsportlern in Folge von exzessivem Protein-Konsum zu kämpfen. Passt zum Beispiel gut zu Bratkartoffel, Brot oder als Aufguss.

 

Gewürz #4: Muskatnuss

Gewürz #4: Muskatnuss


Das südostasiatische Gewürz scheint derzeit in unseren heimischen Küchen ein wenig an Boden zu verlieren – zu Unrecht. Der Samen des Muskatnussbaums soll beruhigend und sogar schmerzlindernd wirken, toll bei Muskelkater und Verspannungen.

Sehr wichtig: Das leckere Aroma ist extrem flüchtig, daher sollte die Nuss frisch in Gerichte gemahlen werden.

 

Fazit

… die Auflistung ließe sich beliebig ergänzen, die Natur ist voll von Wunderwaffen und Geschmackshelden! Gut zur Diät passen zum Beispiel scharfe Gewürze wie Ingwer, Chili oder roter, rosa und weißer Pfeffer. Die regen den Kreislauf an und helfen auch gegen das lästige Frieren im Kaloriendefizit.

Auch toll: Nelken, gemahlener Knoblauch, Kardamom usw. Einfach mal inspirieren lassen und auf fertige Mischungen voller Zucker und E-Nummern verzichten. So peppt man jedes Gericht kalorienfrei und urgesund auf!

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