Ernährung

Intermittierenden Fastens: Welche Variante ist die beste für dich?

Intermittierendes Fasten ist eine der beliebtesten Methoden um Gewicht zu verlieren und wird von vielen Athleten genutzt um das ganze Jahr über schlank zu bleiben. Es gibt verschiedene Varianten des intermittierenden Fastens, aber nicht jede Methode ist für jeden geeignet. Um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen, ist es wichtig die für dich passende Methode zu finden.

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den verschieden Methoden, deren Vorteilen und Zielgruppen.

Variante #1: Die 16/8-Methode (auch bekannt als „Leangains Protokoll“)

Variante #1: Die 16/8-Methode (auch bekannt als „Leangains Protokoll“)

Bei der Leansgains-Methode wird jeden Tag ein so genanntes „Essensfenster“ festgelegt während für den Rest des Tages gefastet wird. Männer fasten normalerweise 16 Stunden pro Tag mit einem Essensfenster von 8 Stunden wohingegen Frauen meistens für 14 Stunden fasten und während eines Zeitraums von 10 Stunden essen dürfen.

Während der Fastenperiode wirst du keine Kalorien zu dir nehmen.

Erlaubt sind:

– Schwarzer Kaffee

– zuckerfreie Limonaden und Säfte

– zuckerfreie Kaugummis etc.

Es ist also alles erlaubt, was keine Kalorien enthält. Die meisten Anhänger der Leangains-Methode fasten während der Nacht bis in den Morgen und lassen das Frühstück ausfallen. Gegen 12:00 Uhr mittags nehmen sie ihre erste Mahlzeit zu sich und gegen 20:00 Uhr schließt sich das Essensfenster wieder.

Diese Methode ist perfekt für Personen mit vollem Terminkalender sowie engagierte Fitnessstudio-Besucher, die mit nur minimaler Fettzunahme Muskeln aufbauen möchten. Außerdem eignet sie sich auch hervorragend, um Fett zu verbrennen und Gewicht zu verlieren. Hier findest du weitere Informationen zu der Leangains-Methode.

Variante #2: Die 5:2-Diät

Variante #2: Die 5:2-Diät

Bei dieser Variante des intermittierenden Fastens isst man an 5 Tagen der Woche wie gewohnt während man an 2 Tagen nur 500 Kalorien zu sich nimmt. Männern wird empfohlen an den Fastentagen 600 Kalorien aufzunehmen, während bei Frauen nur 500 Kalorien erlaubt sind.

Die Vorteile sind denen der 16/8-Methode ähnlich, aber durch das längere Fastenfenster kannst du an den meisten Tagen der Woche ganz normal essen.

Manche tun sich mit dieser Variante schwerer als mit der 16/8-Methode, aber das ist abhängig von der jeweiligen Person. Hier findest du weitere Informationen zu der 5:2-Diät.

Variante #3: Die Warrior Diät

Variante #3: Die Warrior Diät

Auch die Warrior Diät ist der 16/8-Methode ähnlich – aber etwas extremer. Hier fastet man 20 Stunden pro Tag und hat ein Essensfenster von lediglich 4 Stunden

Während des Fastenfensters von 20 Stunden darfst du allerdings kleine Portionen Obst oder Gemüse, sowie eine kleine Portion Protein zu dir nehmen (kalorienarm!) Das ist erlaubt, weil es in der Fasten-Phase (der sogenannten „Undereating“-Phase) mehr darum geht zu wenig zu essen als um den kompletten Nahrungsverzicht.

Die Warrior Diät kann

– die Konzentrationsfähigkeit verbessern

– das Energielevel steigern und

– die Fettverbrennung fördern

Durch das „Overeating“ innerhalb des kurzen Zeitfensters von 4 Stunden verbessert sich die Fähigkeit des parasympathischen Nervensystems den Körper bei der Regeneration zu unterstützen. Da während des Fastenfensters kleine Portionen bestimmter Lebensmittel erlaubt sind, ist diese Diät perfekt für alle, die während des Tages nicht komplett auf Nahrung verzichten wollen.

Allerdings gibt es keine bestimmten Richtlinien was man zu welchem Zeitpunkt essen kann und was nicht. Deswegen ist es manchmal eine Frage der Interpretation. Außerdem lässt sich eine so strikte Zeitvorgabe oftmals nicht mit dem Sozialleben zu vereinbaren und erschwert z.B. das Ausgehen mit Freunden. Aus diesem Grund kombinieren manche die Warrior Diät mit der 16/8-Methode.

Variante #4: Eat Stop Eat (ESE)

Variante #4: Eat Stop Eat (ESE)

Bei der ESE-Methode werden ein bis zwei 24-stündige Fastenperioden in die Woche eingebaut. Der Zeitpunkt in der Woche kann variiert oder auf einen bestimmten Tag festgelegt werden. Während des Fastenfensters sollte man nichts zu sich nehmen, kalorienfreie Getränke sind allerdings erlaubt.

Bei dieser Variante wird nach dem 24-stündigen Fasten wieder wie gewohnt gegessen und trotzdem wird durch den einen oder die zwei Fastentage die wöchentliche Kalorienaufnahme verringert. Das bedeutet an den meisten Tagen der Woche muss nicht geändert werden was oder wann man isst.

Wem die Fasten-Phase von 24 Stunden für den Anfang zu lange ist, kann sich nach und nach durch kürzere Fastenfenster an die 24 Stunden herantasten.

Manche Menschen fühlen sich körperlich nicht in der Lage so lange ohne Nahrung auszukommen und leiden dann unter Symptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindelgefühlen. Falls dies bei dir zutrifft, ist diese Variante des intermittierenden Fastens eher nicht für dich geeignet.

Abschließende Worte

Abschließende Worte

Jede dieser Methoden des intermittierenden Fastens eignet sich hervorragend um Gewicht zu verlieren und hilft dir außerdem bei der Erhaltung eines gesunden Lebensstils. Du solltest sie alle ausprobieren und testen, welche am besten zu dir passt.

Es gibt noch weitere, weniger bekannte Methoden des intermittierenden Fastens, wie z.B. das spontane Auslassen von Mahlzeiten und das alternierende Fasten (Alternate Day Fasting, kurz; ADF) – beide Varianten erklären sich eigentlich von selbst.

Bitte beachte, dass IF keine Wunder-Diät, sondern eher eine Richtlinie für dich ist. Wenn du deine Ziele erreichen willst, musst du auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung achten.

 

 

 

Unsere Artikel sollen informieren und lehren. Die dargebotenen Informationen sollten nicht als medizinische Ratschläge interpretiert werden. Kontaktiere bitte einen Arzt, bevor du mit der Ergänzung von Nahrungsergänzungsmitteln beginnst oder größere Veränderungen an deiner Ernährung durchführst.

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admin

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