0
Warenkorb

Es befinden sich aktuell keine Produkte im Warenkorb

Supplemente

Was ist Mariendistel? Vorteile, Nebenwirkungen & Dosierung

Die Mariendistel ist ein beliebtes Supplement unter Bodybuildern und Fitnessstudiobesuchern. Ihre Beliebtheit verdankt sie dem weitverbreiteten Glauben sie habe heilsame Eigenschaften und könne z.B. die Leber reparieren. Doch was ist dran an dem Glauben und bringt die Einnahme von Mariendistel noch andere Vorteile mit sich?

 


 

Woher kommt die Mariendistel?

Woher kommt die Mariendistel?

Der offizielle Name der Mariendistel ist Silybum Marianum und sie gehört zu der Familie der Korbblütler (Asteracae). Sie wird schon lange in der traditionellen Medizin genutzt und ist außerdem unter den Namen Milchdistel, Weißdistel, Frauendistel, Christi Krone, Heilandsdistel, wilde Artischocke, Carduus Marianus und Gänsedistel bekannt.

Die Legende besagt, dass die weißen Blattadern entstanden sind als der Jungfrau Maria beim Stillen etwas Milch auf die Blätter der Pflanze getropft ist. Die Mariendistel wird bereits seit langer Zeit weltweit als Arzneimittel genutzt – vom Orient bis Europa. Sogar im antiken Griechenland und Rom wurde sie bereits verwendet.

 


 

Warum nehmen Leute Mariendistel-Präparate ein?

 

Mariendistel-Tabletten werden am häufigsten von Personen mit Leberleiden verschiedener Schweregrade eingenommen, in der Hoffnung diese würde die Symptome lindern und die Gesundheit der Leber verbessern.

In der alternativen Medizin wird sie zur Heilung von Krankheiten wie Hepatitis, Zirrhose und Gelbsucht genutzt. Viele empfehlen sie auch zur Behandlung von Gallenblasenerkrankungen und zum Schutz der Leber vor chemischen und umweltbedingten Giftstoffen.

Viele schwören außerdem auf ihre Wirkung nach einer langen, alkoholreichen Partynacht, allerdings gibt es noch keine Studien, die belegen, dass sie ein gutes Mittel gegen einen Kater ist.

Die Mariendistel spielt außerdem eine wichtige Rolle in der traditionellen Chinesischen Medizin und Ayurveda. Auch hier wird die Einnahme zur Linderung der oben genannten Beschwerden verschrieben.

 


 

Was sagt die Wissenschaft?

Was sagt die Wissenschaft?

Leider gibt es momentan keinerlei Studien oder Beweise, die belegen, dass die Mariendistel ein Wundermittel gegen die oben genannten Leiden ist. Sie ist aber in keinem Fall eine Alternative zur traditionellen Medizin und deren Behandlungen und Methoden.

Allerdings gibt es Studien zur Wirkung der Mariendistel bei folgenden Beschwerden:

 

Fettleibigkeit

 

Eine an Mäusen durchgeführte Studie lässt vermuten, dass die Mariendistel bei Fettleibigkeit helfen könnte. Allerdings gibt es zu dieser These noch nicht genügend Beweise und die Einnahme von Mariendistel kann daher noch nicht zu diesem Zweck empfohlen werden.  Laut Studie scheinen Silybin und Dehydrosilybin (ein Metabolit) die GLUT4 vermittelte Aufnahme in den Adipozyten kompetitiv zu hemmen. Das bedeutet, dass die Glukoseaufnahme der Zellen reduziert werden kann, indem der Transport von Glukose über GLUT4 gehemmt wird.

Allerdings sind noch weitere Studien nötig um herauszufinden, ob dies auch beim Menschen zutrifft bevor die Mariendistel als Ergänzung zum Fettabbau empfohlen werden kann.

 

Akne

 

Interessanterweise wurde in einer Studie festgestellt, dass Mariendistel den Schweregrad von Akne reduzieren kann. Nach 8 Wochen wurde bei den Testgruppen, die ein Präparat mit Mariendistel eingenommen haben, ein signifikanter Rückgang der Ekzeme auf ihrer Haut festgestellt.

Bei der Gruppe, die mindestens 8 Wochen lang täglich 210 mg Silymarin einnahm, konnte eine Abnahme der Ekzeme um 53% verzeichnet werden.

 

Lebererkrankungen

 

Leider wurden die meisten Studien mit positiven Ergebnissen nicht am Menschen durchgeführt. Allerdings zeigen Studien an Mäusen und Ratten, dass die Mariendistel positive Effekte auf die Lebergesundheit haben könnte. Es haben sich Verbesserungen in der DNA-Synthese bei Ratten gezeigt, denen Teile ihrer Leber gefehlt haben. Dieser Effekt wurde allerdings nicht bei gesunden Subjekten festgestellt.

Außerdem wurde bei Studien an Mäusen ein positiver Effekt auf die Gesundheit einer nichtalkoholischen Fettleber festgestellt. Den Mäusen wurden Injektionen mit 20mg/kg Silybinin verabreicht, die zur Normalisierung der vormals abnormalen Zellaktivität geführt haben.

 


 

Fazit

Fazit

In vielen Studien an Mäusen und Ratten konnte tatsächlich eine Wirkung der Mariendistel auf verschiedene Beschwerden nachgewiesen werden. So scheint die Einnahme positive Effekte auf die Lebergesundheit und bei Fettleibigkeit zu haben. Ob die Mariendistel jedoch tatsächlich die gleiche Wirkung auf den Menschen hat, muss erst noch in weiteren Studien am Menschen geprüft werden.

Allerdings wurde in einer Studie an Personen mit Akne festgestellt, dass die Einnahme von Mariendistel die Schwere der Ekzeme erheblich reduzieren kann.

Unsere Artikel sollen informieren und lehren. Die dargebotenen Informationen sollten nicht als medizinische Ratschläge interpretiert werden. Kontaktiere bitte einen Arzt, bevor du mit der Ergänzung von Nahrungsergänzungsmitteln beginnst oder größere Veränderungen an deiner Ernährung durchführst.

Keine Tags vorhanden



admin

admin

Autor und Experte


Täglich die besten Angebote – Minimum 30% Rabatt Jetzt kaufen