Supplemente

Was ist Mariendistel? Vorteile, Nebenwirkungen & Dosierung

Die Mariendistel ist ein beliebtes Supplement unter Bodybuildern und Fitnessstudiobesuchern. Ihre Beliebtheit verdankt sie dem weitverbreiteten Glauben sie habe heilsame Eigenschaften und könne z.B. die Leber reparieren. Doch was ist dran an dem Glauben und bringt die Einnahme von Mariendistel noch andere Vorteile mit sich?

 


 

Woher kommt die Mariendistel?

Woher kommt die Mariendistel?

Der offizielle Name der Mariendistel ist Silybum Marianum und sie gehört zu der Familie der Korbblütler (Asteracae). Sie wird schon lange in der traditionellen Medizin genutzt und ist außerdem unter den Namen Milchdistel, Weißdistel, Frauendistel, Christi Krone, Heilandsdistel, wilde Artischocke, Carduus Marianus und Gänsedistel bekannt.

Die Legende besagt, dass die weißen Blattadern entstanden sind als der Jungfrau Maria beim Stillen etwas Milch auf die Blätter der Pflanze getropft ist. Die Mariendistel wird bereits seit langer Zeit weltweit als Arzneimittel genutzt – vom Orient bis Europa. Sogar im antiken Griechenland und Rom wurde sie bereits verwendet.

 


 

Warum nehmen Leute Mariendistel-Präparate ein?

 

Mariendistel-Tabletten werden am häufigsten von Personen mit Leberleiden verschiedener Schweregrade eingenommen, in der Hoffnung diese würde die Symptome lindern und die Gesundheit der Leber verbessern.

In der alternativen Medizin wird sie zur Heilung von Krankheiten wie Hepatitis, Zirrhose und Gelbsucht genutzt. Viele empfehlen sie auch zur Behandlung von Gallenblasenerkrankungen und zum Schutz der Leber vor chemischen und umweltbedingten Giftstoffen.

Viele schwören außerdem auf ihre Wirkung nach einer langen, alkoholreichen Partynacht, allerdings gibt es noch keine Studien, die belegen, dass sie ein gutes Mittel gegen einen Kater ist.

Die Mariendistel spielt außerdem eine wichtige Rolle in der traditionellen Chinesischen Medizin und Ayurveda. Auch hier wird die Einnahme zur Linderung der oben genannten Beschwerden verschrieben.

 


 

Was sagt die Wissenschaft?

Was sagt die Wissenschaft?

Leider gibt es momentan keinerlei Studien oder Beweise, die belegen, dass die Mariendistel ein Wundermittel gegen die oben genannten Leiden ist. Sie ist aber in keinem Fall eine Alternative zur traditionellen Medizin und deren Behandlungen und Methoden.

Akne

Interessanterweise wurde in einer Studie festgestellt, dass Mariendistel den Schweregrad von Akne reduzieren kann. Nach 8 Wochen wurde bei den Testgruppen, die ein Präparat mit Mariendistel eingenommen haben, ein signifikanter Rückgang der Ekzeme auf ihrer Haut festgestellt.

Bei der Gruppe, die mindestens 8 Wochen lang täglich 210 mg Silymarin einnahm, konnte eine Abnahme der Ekzeme um 53% verzeichnet werden.

 


 

Fazit

Fazit

In einer Studie an Personen mit Akne wurde festgestellt, dass die Einnahme von Mariendistel die Schwere der Ekzeme erheblich reduzieren kann.

Unsere Artikel sollen informieren und lehren. Die dargebotenen Informationen sollten nicht als medizinische Ratschläge interpretiert werden. Kontaktiere bitte einen Arzt, bevor du mit der Ergänzung von Nahrungsergänzungsmitteln beginnst oder größere Veränderungen an deiner Ernährung durchführst.



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