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Training

Chi Cheng | Lerne den Trainer hinter der #MyChallenge kennen

Chi Cheng | Lerne den Trainer hinter der #MyChallenge kennen

Chi Cheng klettert seit seinem 15. Lebensjahr und ist heute Assistant Manager am Manchester Climbing Centre (MCC), nachdem er dort die letzten 9 Jahre gearbeitet hat.

In Manchester geboren und aufgewachsen, hat Chi die wachsende Popularität des Kletterns aus erster Hand miterlebt und versteht, wie schwierig es sein kann, einen Sport wirklich beherrschen, nachdem er sich vor etwas mehr als 3 Jahren verletzt hatte. Seine Liebe zum Sport hat ihn zurückgebracht – besser denn je und bereit, eine neue Herausforderung anzunehmen.

In diesem Sommer wird er sein Kletterwissen einsetzen, um unsere Mitarbeitern Kiran, die im Bekleidungs-Marketing tätig ist, durch einen intensiven 8-wöchigen Kletterkurs zu führen.

Wir haben uns mit Chi getroffen, um alles über seine Leidenschaft fürs Klettern zu erfahren:

Warst du ein aktives Kind?

Chi Cheng | Lerne den Trainer hinter der #MyChallenge kennen


Um ehrlich zu sein, war ich in der Schule kein aktives Kind. Ich mochte keinen Fußball, aber ich spielte einmal pro Woche mit meinen Eltern Badminton.

Ich war nie ein Naturtalent im Sport, also musste ich mich sehr bemühen, mit meinen Cousins und Freunden Schritt zu halten.

Denkst du, dies hat sich verändert, als du erwachsen wurdest?

Bis vor kurzem habe ich noch Badminton gespielt, aber jetzt hat mich eine Knieverletzung am Spielen gehindert.

Ich bin auch sehr unsicher und mag Fitnessstudios nicht sehr. Für mich ist das Fitnessstudio auch sehr monoton, also schätze ich, dass sich meine Wahrnehmung dieser Sportarten nicht wesentlich verändert hat.

Wann hast du das Klettern zum ersten Mal für dich entdeckt?

Ich begann zu klettern, als ich 15 Jahre alt war, und ich machte es ein paar Monate lang immer wieder. Das nächste Kletterzentrum war damals in Liverpool, so dass ich nicht so viel klettern konnte, wie ich wollte. Als Student wollte ich mich auf einen Sport konzentrieren und bin deshalb dem Manchester Mountaineering Club beigetreten.

Nach einem Jahr Klettern eröffnete das MCC, so dass der Club viel öfter klettern konnte – etwa dreimal pro Woche.

Wurde das Klettern sofort zu einer Leidenschaft oder hat sich das über die Zeit ergeben?

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Ich habe das Klettern von Anfang an definitiv genossen, aber ich begann es wirklich zu lieben, es zu lieben, als ich anfing, bei MCC zu arbeiten. Ich bekam Coaching von Andy, der mich dazu brachte, besser zu werden und mich mehr zu bemühen.

Ich bin beim Bouldern vor etwas mehr als 3 Jahren abgefallen und habe mir den Ellenbogen ausgekugelt und mir 2 Bänder ins Knie gerissen. Aus diesem Grund habe ich für etwas mehr als 2 Jahre aufgehört zu klettern. Ich versuchte in dieser Zeit ein paar Mal zu klettern, war aber immer enttäuscht, wie sehr mich meine Verletzung zurückgeworfen hatte.

Ich musste in den unteren Klassen anfangen und mein ursprüngliches Können neu aufbauen. Während dieser Einheiten trainierte ich zu intensiv und verursachte eine weitere Verletzung samt Rückschlag, so dass ich für ein paar Jahre nicht mehr kletterte. In dieser Zeit trat ich in den Zirkus ein, beginnend mit Akrobalance, dann statischem Trapez und Luftseil – und bin schließlich wieder zum Klettern gekommen.

Was liebst du am Klettern am meisten?

Die Klettergemeinde unterstützt dich bei deinen Fortschritten. Die meisten meiner Freunde sind jetzt Kletterer und so habe ich auch meine Partnerin kennengelernt. Ich liebe es, im Freien zu sein und mit Freunden zu klettern.

Es gibt auch die körperlichen Aspekte – ich habe Kraft entwickelt und bin durch das Klettern agiler geworden.  Seit meiner Verletzung habe ich festgestellt, dass ich immer noch die Technik und die Kraft habe, intensiv zu klettern, aber mir fehlt die Ausdauer bzw. Fitness, um den harten Aufstieg zu beenden, ohne runterzufallen oder ohne sich auszuruhen..

Ich denke auch, dass das Klettern mich mental stärker gemacht hat, da ich jetzt in Stresssituationen leichter weitermachen und entspannen kann.

Nimmst du an Wettkämpfen teil? Wenn ja, wann hast du damit begonnen?

Ich habe an den lokalen und einigen nationalen Wettkämpfen teilgenommen. Ich habe damit ein paar Jahre, nachdem ich anfing, richtig zu klettern, an der Universität angefangen. Als der Kletter-Club ein Team bildete, um gegen andere Universitäten anzutreten, dachte ich, ich würde mitmachen. Meistens habe ich nur lokale Wettkämpfe bestritten – hauptsächlich um des Spaßes Willen.

Was ist der härteste Teil an Wettkämpfen?

Chi Cheng | Lerne den Trainer hinter der #MyChallenge kennen


Ich klettere während Wettkämpfen eigentlich besser, da die Community immer sehr unterstützend ist und die Wettbewerbsatmosphäre einen dazu bringt, gut zu sein.

Gibt es jemanden in dem Sport, der dich besonders inspiriert hat?

Im Moment versuche ich nur, wieder zum Klettern zurückzukehren, aber ich behalte Alex Honnold, Shana Cox und Adam Ondra im Auge.

Könntest du dir ein Leben ohne Klettern vorstellen?

Ich kann mir mein Leben ohne das Klettern nicht wirklich vorstellen. Es war ein fester Bestandteil meines Lebens und es hat mir einen Job – inklusive der Chance, ein Haus zu erwerben, Freunde und meine Partnerin – gegeben.

Würdest du anderen empfehlen, es mit dem Klettern zu probieren?

Ich würde den Leuten unbedingt empfehlen, Klettern auszuprobieren. Die gesundheitlichen Vorteile sind enorm und die Gemeinschaft ist äußerst freundlich und ermutigend. Ich denke, dass nicht genug Menschen über das Klettern Bescheid wissen, aber ich denke, dass die Einbeziehung des Kletterns in die Olympischen Spiele 2020 einiges dafür tun wird, es in den Fokus zu rücken.

Wir haben bereits nach der Veröffentlichung des Films „The Dawn Wall“ einen kleinen Anstieg bei Neueinsteigern gesehen.

Mein Rat für Anfänger ist, deinen Füßen zu vertrauen, mit den Beinen zu drücken und nicht mit den Armen zu ziehen. Denke auch immer daran, dass Fallen ein Teil des Kletterns ist.

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Evangeline Howarth

Evangeline Howarth

Autor und Experte

Bereits in jungen Jahren nahm Evangeline im Wettkampfsport teil. Als qualifizierter RYA Beiboot Instructor versteht sie die Wichtigkeit einer vernünftigen Ernährung, um genug Energie im Extrem- und Ausdauersport zu haben, insbesondere aufgrund ihrer Erfahrung in britischen Olympioniken-Team und als Kapitän und Coach ihres Universitätsteams.

In ihrer Freizeit liebt es Evangeline laufen zu gehen - insbesondere Marathon. An Wochenenden praktiziert sie oft Wassersportarten oder genießt das Wandern. Ihre Lieblingsabende verbringt sich mit HIIT Einheiten oder Kniebeugen im Gym, bevor sie gut gewürzte Gerichte mit einer Menge Gemüse isst - yum!

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