Training

Bleibe stark, nicht mager | Hormone & Widerstandstraining

„Es gibt keinen Grund, weshalb Männer und Frauen unterschiedlich trainieren sollten.“

Es besteht eine generelle Fehlauffassung unter weiblichen Sportlern, dass, sobald sie mit Gewichtheben beginnen, sich in Macho Man verwandeln. Frauen `bulken` nicht durch Gewichtstraining, dafür besitzen sie schlichtweg nicht die nötigen Hormone um merkliche Zuwächse an Muskelmasse innerhalb kürzester Zeit zu erreichen. Frauen produzieren ca. 15-20 Mal weniger Testosteron als gesunde Männer, welches eine große Rolle im Muskelaufbau spielt, wodurch Männer von Natur aus eher größer und muskulöser als Frauen sind.

Wenn eine Frau Körperfett abbauen und dieses Level halten will, sollte ein Training für Muskelzuwachs, sowie -erhalt ihr Mittel der Wahl sein. Die Alternative wären unzählige Stunden Cardio (was konterproduktiv ist), sowie eine minimalistische langweilige Diät für die nähere Zukunft. Nicht so geeignet für eine Frau, die voll im Beruf steht!

 


 

Bleibe stark, nicht mager | Hormone & Widerstandstraining

 
Widerstandstraining
 

Die Vorteile des Widerstandstrainings reichen allerdings weiter, als die im Studio verbrannten Kalorien. Ein erhöhter Metabolismus durch minimale Steigerung der Muskelmasse gewährleistet, dass du auch an Pausetagen weiterhin Fett verbrennst und in Form bleibst. Es wird angenommen, dass jedes zusätzliche Pfund Muskelmasse, das du aufbaust, 50 Kalorien mehr in Form von Fett pro Tag verbrannt werden. Aus diesem Grund ist es umso leichter schlank zu werden bzw. zu bleiben, je mehr Muskeln du besitzt.

Im Gegensatz zu Cardio, stellt Widerstandstraining eine Methode der Hormonmanipulation dar. Widerstandstraining beeinflusst 4 hauptsächliche Aspekte

 


 

#1: Insulin (erhöhte Insulinsensitivität)

 

Sobald du zucker- oder siruphaltige Nahrung konsumierst, setzt dein Körper Insulin frei, welches den Blutzucker aus dieser entweder zu den Muskelzellen zur Speicherung in Form von Glykogen oder in die Fettzellen transportiert, wodurch diese größer werden. Ein Weg zur Erhöhung der Insulinsensitivität ist die Erhöhung der Muskelmasse. Je mehr Muskelmasse du besitzt, desto mehr Insulinrezeptoren für den Blutzucker um dorthin transportiert zu werden, befinden sich darin. Regelmäßiges Widerstandstraining gewährleistet zudem, dass der Zucker direkt als Energiequelle in die Muskeln transportiert wird, sowie zur Unterstützung der Regeneration nach einem harten Training.

 


 

#2: Testosteron (erhöhte Testosteronproduktion)

 
Widerstandstraining
 

Widerstandstraining veranlasst den Körper zu einer erhöhten Testosteronfreisetzung (sehr geringe Mengen bei Frauen, wie bereits erwähnt). Dies erhöht nicht nur deine Libido, sondern hilft auch dabei den Hüftumfang, sowie Oberschenkelfett abzubauen (was könntest du mehr wollen!). Das Fett, welches in diesen Bereichen gespeichert wird, steht in engem Zusammenhang mit der Östrogen-Testosteron-Balance im Körper. Ein gut ausgearbeiteter Trainings-, sowie Ernährungsplan kann beim Abbau und der Straffung dieser Bereiche helfen.

 


 

#3: Laktat (erhöhte Milchsäureproduktion)

 

„Spüre das Brennen“. Dieses brennende Gefühl, das du beim Gewichtheben spürst, kommt vom Aufbau von Milchsäure. Kurze Pausephasen zwischen den Sätzen gewährleisten maximalen Aufbau, was zu einer Veränderung des PH-Gleichgewichts im Blut führt. Dadurch werden Signale an das Gehirn gesendet, woraufhin mehr Wachstumshormone freigesetzt werden.

 


 

#4: Wachstumshormon (erhöhte Wachstumshormonfreisetzung)

 
Widerstandstraining
 

Wachstumshormon stellt die Nummer Eins unter den Hormonen dar, welche den Körper zu einer erhöhten Fettverbrennung veranlassen. Ebenso bewirkt es einen Erhalt von hart erarbeiteter Muskelmasse. Ein 30 minütiges, intensives Widerstandstraining kann die Wachstumshormonfreisetzung um bis zu 200% steigern, im Vergleich zu Kardio- oder Aerobic-Einheiten.

Ein weiterer Grund weshalb Frauen keine klassische „Massephase“ einlegen sollten, liegt an deren Essgewohnheiten. Frauen besitzen in der Regel einen geringeren Appetit als Männer, achten eher darauf, was sie essen und ernähren sich kohlehydratorientierter. Männer greifen nach dem Training eher zu Proteinen, während Frauen Kohlehydratoptionen wählen. Proteine stellen die Bausteine zur Reparatur und Erhöhung der Muskelmasse dar. Wenn du einem Bauarbeiter keine Steine gibst, kann er kein Haus bauen. Zum Aufbau von Muskelmasse wird ein Überschuss an Proteinen und Kalorien benötigt. Du wirst dich nicht in einen Hulk verwandeln, nur weil du lernst, wie Kniebeugen und Kreuzheben gehen. Hab keine Angst vor dem Kraftraum, freue dich lieber über die Ergebnisse, die du erreichst.

Widerstandstraining steigert zudem deine Lebensqualität, stärker ohne breiter zu werden macht viele Aufgaben des täglichen Lebens, wie Heben und Ziehen einfacher, während du gleichzeitig deine Haltung verbesserst, wodurch sich das Verletzungsrisiko reduziert und dir mehr Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein gibt.

Starke, definierte Muskeln am weiblichen Körper verleihen ihm Kontur und Kurven, die du auf einem Laufband nie erreichen wirst. Zudem wirst du dich, mit und ohne Kleidung, um ein Vielfaches selbstbewusster fühlen.

Straffe Arme? Knackiger Hintern? Alles, was du dafür brauchst, liegt auf dem Hantelrack bereit!

Also:

What are you `weighting` for?“

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