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Was ist Vinyasa Yoga? | Eine Einführung

Es gibt viele verschiedene Formen von Yoga. Vinyasa Yoga zeichnet sich dadurch aus, dass der Übergang von der einen Pose in die nächste in einer „fließenden“ Bewegung stattfindet.

Es unterscheidet sich somit von anderen Yoga-Arten, bei denen für gewöhnlich ein Kursleiter die Teilnehmer einzeln durch die verschiedenen Posen führt, während bei Vinyasa „fließend“ von der einen zur nächsten gewechselt wird.

Diese Herangehensweise macht eine derartige Yoga-Einheit körperlich anstrengender, sodass Vinyasa perfekt dafür ist, um auf sanfte Weise die Mobilität zu verbessern und die Muskeln zu stärken – also ideal, wenn dir nach einer leichteren Session ist oder du einen aktiven Regenerationstag einlegen möchtest.

Da diese Art des Yogas eine größere Herausforderung darstellt, sollten sich Anfänger zunächst ausreichend Zeit nehmen, um die Posen zu erlernen, bevor sie an einer Vinyasa-Session teilnehmen. Andererseits könnte die Einheit zu anstrengend werden.

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Was ist der Ursprung von Vinyasa?

Vinyasa Yoga ist eine moderne Form von Yoga und entstammt den Traditionen des Ashtanga Vinyasa Yoga.

Vinyasa kann auf viele verschiedene Weisen interpretiert werden, aber im Grunde kann es als „besonderer Weg“, „besondere Ordnung“ oder „mit Aufmerksamkeit“ verstanden werden – sprich: bewege deinen Körper aufmerksam, auf eine besondere Weise.

Diese Form des Yogas wurde jahrzehntelang von ihren Praktizierenden weiterentwickelt. Diese vertreten die Ansicht, dass Yoga auf die besonderen Bedürfnisse jedes einzelnen zugeschnitten sein sollte.

Was ist Vinyasa Yoga? | Eine Einführung


 

Was sind die Vorteile von Vinyasa Yoga?

1. Vinyasa ist für Anfänger geeignet

Auch wenn diese Form des Yogas als sehr intensiv gilt, so kann sie leicht abgeändert werden und an die Ansprüche eines jeden einzelnen angepasst werden.

Vinyasa kann auch einfach langsamer ausgeführt und der Fokus auf die Übungsausführung gelegt werden. So ist es ideal für Anfänger, die sich zunächst mit den verschiedenen Posen vertraut machen müssen.

Außerdem kann es dabei helfen, eine Basis an Kraft und Mobilität aufzubauen, die wiederum dazu beiträgt, bei anspruchsvolleren Einheiten Fortschritte machen zu können.

 

2. Vinyasa Yoga kann zur Regeneration dienen

Wenn du eher so der Gym-Gänger bist, könntest du dir überlegen, an deinen Pausen-Tagen Yoga zu betreiben. Denn auch an Pausen-Tagen ist es wichtig, dass du deinen Körper ein wenig in Bewegung bringst.

Lockere Vinyasa-Einheiten können den Rest deines Trainingsplans bereichern und dir dabei helfen, deine Mobilität und die Stabilität deiner Muskeln zu verbessern, sodass dem nächsten persönlichen Rekord nichts mehr im Wege steht.

 

3. Vinyasa ist eine sanfte Methode, um deine Herzfrequenz zu erhöhen

Wir alle wissen, wie wichtig es für unsere Gesundheit ist, regelmäßig unseren Puls in die Höhe zu treiben. Tust du dies mit Hilfe einer Sportart, die dir gefällt, kann dies maßgeblich dazu beitragen, das Risiko zu senken, an einem Herzleiden oder ähnlichem zu erkranken.

Die fließenden Bewegungen beim Vinyasa führen dich durch körperlich fordernde Posen, wodurch physische Anpassungen ermöglicht werden und deine Herzfrequenz erhöht wird – und das alles bei einer relativ geringeren Belastung, sodass auch Gelenkschmerzen kein Hindernis sind.

 

4. Es hilft dir beim Meditieren und Abschalten

Meditation kann dir dabei helfen, Symptome von innerer Unruhe zu bekämpfen und deinen Stresspegel zu reduzieren. Indem du dich beim Vinyasa Yoga auf deine Atmung konzentrierst, bekommst du deinen Kopf frei und wirst die Einheit mit einer positiveren und friedlicheren Geisteshaltung beenden.

Der Stressabbau wird sich positiv auf die Regeneration nach deinen Trainingseinheiten auswirken, sodass sich dein Körper effizienter erholen kann.

 

5. Es macht Spaß

So einfach es auch klingen mag, seinen Körper zu bewegen macht Spaß. Und wenn du Freude an etwas hast, dann wird es dir auch viel leichter fallen, es auch in Zukunft regelmäßig zu tun (und Bewegung ist nie verkehrt!).

Wenn du Spaß an einer Sportart hast, dann wirst du eher dazu bereit sein, sie zur Gewohnheit zu machen. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du dir innerhalb dieser Aktivität ein soziales Umfeld aufbaust und viel schneller von all den damit verbundenen Vorteilen profitieren kannst.

Du möchtest gleich starten? Dann probiere es doch mit diesem 35-minütigen Vinyasa Flow Yoga Video mit Claudia Mirallegro.

 

35-minütiges Vinyasa Flow Yoga

Das kannst du erwarten

Vinyasa Yoga ist für Anfänger geeignet, aber es kann auch, je nachdem wie fit du bist, eine wahre Herausforderung darstellen.

Also solltest du dich darauf einstellen, dass dich die Einheit körperlich fordern wird und du in den nächsten Tagen mit ein wenig Muskelkater rechnen kannst, da sich deine Muskeln erst an die neuen Reize gewöhnen müssen.

 

Der richtige Ort

Suche dir für deine Einheit einen Ort, an dem du ausreichend Platz hast – eine Yoga-Matte ist nicht zwingend notwendig, jedoch solltest du dennoch für ein wenig Polsterung zwischen dir und dem Boden sorgen.

Suche dir einen Platz, an dem du dich ungehindert hinlegen und ausstrecken kannst, ohne, dass dir gefährliche Gegenstände zu nahekommen würden.

 

Nützliches Equipment für deine Vinyasa-Einheit

Zu den Dingen, die deine Sessions einfacher und angenehmer machen, zählen eine Yoga-Matte, damit du nicht auf dem harten Boden aufliegst, Yoga-Blöcke und bequeme Kleidung.

Aber abgesehen davon: Hab‘ Spaß dabei!

 

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Scott Whitney

Scott Whitney

Autor und Experte

Scott entwickelte eine Leidenschaft für Sport und Performance, indem er vor seinem Universitätsstudium an Wettkämpfen im Langstreckenlauf und Bouldern teilnahm. Zu Scotts akademischen Leistungen gehören ein BSc Abschluss mit Auszeichnung in Sporttherapie und ein MSc Abschluss in Kraft und Kondition. Er ist zudem auch Mitglied der Gesellschaft der Sporttherapeuten und der CIMSPA. Zuvor hat er mit Amateur- und Elitesportlern gearbeitet, von Universitätssportmannschaften bis hin zu Elite-Athleten der Rugby-Liga und Ruderer des GB Teams. Derzeit arbeitet er mit verschiedenen Fitnessstudios an der Entwicklung und Bereitstellung von Trainingsprogrammen für Amateursportler und Fitnessstudiobesucher. Während passive Behandlungen in seinem Arsenal als Sporttherapeut ihren Platz haben, setzt Scott seine Fähigkeiten zur Förderung der körperlichen Aktivität ein für die Bekämpfung von Fettleibigkeit, Schmerzen im unteren Rückenbereich sowie anderen Sportverletzungen und Programme zur sportlichen Entwicklung. Als frischgebackener Hochschulabsolvent ist Scott darin bestrebt, Erfahrungen zu sammeln, wo immer dies möglich ist. Auf diesem Weg bietet er Beratung und den Austausch von Wissen an. Er glaubt, dass es wichtig ist, das zu praktizieren, was man predigt, weshalb er in seiner Freizeit olympisches Gewichtheben praktiziert und es genießt, bei jedem Wetter im Freien aktiv zu sein, obwohl er es nach wie vor für wichtig hält, sich ausreichend Zeit für soziale Aktivitäten zu nehmen.


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