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Einführung in die CrossFit Games

CrossFit-Athleten haben jährlich im März die Möglichkeit ihr Können bei den sogenannten „Opens“ unter Beweis zu stellen. Die besten unter ihnen qualifizieren sich anschließend für die Regionals und nur wer es schafft sich auch dort zu behaupten, ergattert einen der heißbegehrten Plätze bei den CrossFit Games in Kalifornien und hat die Chance auf ein Preisgeld in Höhe von $275,000.

So nett wie das Preisgeld auch klingen mag, den meisten geht es schier und ergreifend einfach nur darum die eigene Leistung vom Vorjahr zu toppen, sich aufs Neue herauszufordern und einfach Spaß mit den anderen Sportlern Spaß zu haben.

Keine Ausreden

Der Reiz den CrossFit für viele ausmacht besteht vor allem darin, seine eigene Fitness in regelmäßigen Abständen anhand vorgefertigter Benchmark-Workouts (wie Fran, Grace und Cindy) zu testen. Während der Opens wird man jedoch mit bis dato völlig unbekannten Workouts konfrontiert: Eine hervorragende Möglichkeit also seine eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und sich mit seinen Freunden zu messen:

Fünf Wochen lang wird jeden Donnerstag ein unbekanntes Workout vorgestellt, welches es gilt bis Montag abzuschließen und sein Ergebnis anschließend online zu stellen. Es besteht auch die Möglichkeit, bei den Workouts individuelle Anpassungen vorzunehmen, damit wirklich niemand ausgeschlossen wird. Für die Opens ist es also im Grunde völlig egal, wie alt, wie schwer oder wie fortgeschritten du bist – es gibt also keine Ausreden, weshalb man es nicht versuchen sollte!

Spaß steht an erster Stelle!

Spaß steht an erster Stelle!


Und auch wenn es nichts zu verlieren gibt, gibt es noch einen weiteren Grund, wieso du die Opens keineswegs verpassen solltest: Sie machen unglaublich viel Spaß!

Sicherlich mag für viele ein schweißtreibendes, an die Grenzen der Belastbarkeit bringendes Workout alles andere als spaßig klingen, jedoch werden die meisten schnell eines Besseren belehrt: Wenn alle um einen herum sich gegenseitig anfeuern, gemeinsam ans Limit gehen und ihr Bestes geben, dauert es meist nicht lang, bis auch der letzte Zweifler vom Kampfgeist gepackt wird.

Und falls es am Ende noch nicht für die Regionals gereicht haben sollte, kann trotzdem jeder stolz sein sein Bestes gegeben zu haben. Die Post-Workout Mahlzeit mit den Freunden ist dann auf jeden Fall mehr als nur wohl verdient!

Gehe an deine Grenzen

Das fünfte und somit finale Workout der diesjährigen Opens hatte es förmlich in sich: Thrusters und Burpees im Wechsel bei absteigender Wiederholungszahl (21-18-15-12-9-6-3). Somit mussten zu Beginn 21 Thrusters (Langhantel-Schulterdrücken gefolgt von einer Kniebeuge) und 21 Burpees (Kombination aus Liegestütze und Strecksprung) absolviert werden.

Anschließend 18 Thrusters und 18 Burpees, und so weiter bis man schließlich beim siebten und somit letzten Satz angelangt war. Die besondere Herausforderung bei diesem Workout bestand darin, die eigene Kraft gekonnt einzuteilen, um am Ende noch genug Energie für die letzten Reps zu haben.

CrossFit Regionals

CrossFit Regionals


Wie bereits erwähnt, werden im Anschluss an die Opens die besten Athleten einer jeden Region zu den Regionals eingeladen, wo sie die Möglichkeit haben sich auf internationaler Ebene zu behaupten.

Das Event geht über ein ganzes Wochenende und täglich werden zwei bis drei unbekannte Workouts den Teilnehmern präsentiert, was so gut wie keine Zeit für Erholung und Vorbereitung zulässt. Wer sich hier also behaupten will, muss sowohl mental als auch physisch in absoluter Höchstform sein – denn nur die Besten der Besten kommen in die nächste Runde!

Die CrossFit Games

Einführung in die CrossFit Games


Etwa 1% der über 270.000 Teilnehmer qualifizieren sich schlussendlich für die CrossFit Games in Kalifornien und haben somit die Chance auf den heißbegehrten “Fittest Alive“-Titel. Die Stimmung bei den Games wird von Jahr zu Jahr aufs Neue übertroffen und alle, Zuschauer sowie Teilnehmer, fiebern der spektakulären Eröffnung entgegen.

In 2012 zum Beispiel begannen die Games mit einem Triathlon im Camp Pendleton (ein Stützpunkt der US Marine Corps) – 700m schwimmen im offenen Wasser, 8km Radfahren im Gelände gefolgt von einem 11km-Lauf bei einem Höhenunterschied von über 1400 Fuß. Und das ganze gleich ZWEIMAL!

Für die meisten ist so eine Art von Wettkampf sicher zu viel des Guten, aber die Teilnehmer bei den Games sind auch alles andere als Durchschnittssportler: Sie gehören zur absoluten CrossFit-Elite, haben das ganze Jahr über hart trainiert und sind bereit über ihre Grenzen zu gehen, um bei den Games nichts dem Zufall zu überlassen.

Das besondere an den Games ist, dass nichts vorhersehbar ist und wirklich alles passieren kann!

Die Workouts sind immer neu und unberechenbar, sodass vermeidliche Favoriten sowie völlige Außenseiter hier dieselbe Chance haben ihr Können zu beweisen.

Abschließende Worte

Ganz egal wo du leistungsmäßig auch stehen magst, bei den Opens mitzumachen, lohnt sich allemal: Sich für die nächsten Regionals oder gar für die kommenden Games zu qualifizieren, kann natürlich ein riesen Ansporn sein, doch auch wenn es beim ersten Mal nicht gleich klappt, Spaß wirst du auf jeden Fall haben!

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