Training

Last Minute Vorbereitung | Wie du aus deiner To Do Liste ein Workout machst

Wenn du dich durch die letzten Vorbereitungen durcharbeitest, kann sich die ganze Arbeit wie ein echtes Workout anfühlen. Vielleicht ist es das wirklich. Wie bei jeder Art von Training bekommst du, was du hinein investierst – die Energie, der Schweiß und jegliche gesundheitlichen Vorteile, die du möglicherweise aus dem ganzen Herumgerenne ziehen kannst, hängt von der Mühe ab, die du hineinsteckst.

Verstehe mich nicht falsch, du kannst stundenlang bügeln, aber jegliches Schwitzen kommt von dem heißen Dampf. Sieh es als die Post-Workout-Sauna an oder als Dampfbad, solltest du wirklich darauf abzielen, deine To Do-Liste bis ins Letzte als Studiobesuch auszulegen.

Unter dem Aspekt der Kalorienverbrennung und der „Aerobic- Übungen“ erscheint das ganze Gehetze durch die Läden und ums Haus herum, das Treppen hoch und hinunter eilen, mit Putzintervallen und all dem doch sehr wie ein Zirkeltraining.

Dann ist da das Gewichtheben, das ganze Strecken und Umherhasten. Möbelstücke, die umgestellt werden müssen, „Wäschekorb-Kreuzheben“, Farmer´s Walk mit Einkaufstüten – die Liste könnte noch eine Zeit weitergeführt werden.

Wenn du einmal darüber nachdenkst, werden über diese Tätigkeiten deine Muskeln auf eine Weise aktiviert, an die du bisher noch gar nicht gedacht hast.

Wie kannst du aus all dieser Hausarbeit ein richtiges Workout machen?

 

Das Warm Up

To Do Liste


Ja, das meine ich ernst – du wärmst dich auf, um in die Geschäfte zu gehen und das Haus zu putzen. Zieh´ dir dein Trainingszeug an (Kompressionsbekleidung ist dennoch vielleicht etwas zu viel, besonders wenn du noch als Last Minute-Task in die Läden musst).

Dehne dich zum Warm Up einmal komplett auf. Wenn du etwas heben, tragen oder dich nach etwas strecken musst, wirst du dich ärgern, dir dabei etwas zu verreißen.

Sollten noch Last Minute-Einkäufe anstehen, wähle eine Strecke zum Laden, die du Joggen kannst. Das zählt als Kardio und entspannt dich, während du deinen Herzschlag hochtreibst. Das Laufen durch die Läden stellt die aktive Erholung vor dem Gewichtheben dar.

Wechsel die Einkaufstasche von Arm zu Arm, während sie immer schwerer wird um eine gleichmäßige Gewichtsverteilung zu erreichen. Dadurch werden deine Delta-, Schulter-, Arm- und Bauchmuskulatur aufgewärmt.

 

Zirkel

To Do Liste


Dir steht eine Liste an Hausarbeit bevor, inklusive Putzen, Waschen und Einkaufen gehen. Unser Rat ist, alles in seine Teilsegmente aufzuteilen und zu sehen, welche gesundheitlichen Vorteile du daraus ziehen kannst. Mit dem Staubsauger durchs Haus zu wirbeln, die Möbel hin- und herzurücken und das Tragen der Einkaufstaschen zählt als Low Intensity-Zirkel, abhängig davon, wie sehr du dich reinhängst.

 

Gewichtheben

 

Wenn du die ganze Schmuckwäsche bis zur letzten Minute hast liegen lassen, wird der Wäschekorb sicher einiges wiegen. Denke an eine saubere Hebetechnik bevor du ihn hochhebst. Solltest du so beschäftigt gewesen sein, dass du deinen Leg-Day übersprungen hast, führe 15 Wäschekorb-Deadlifts durch, jedesmal, wenn du ihn hochheben musst.

 

Intervalle

 

Mache dir die einzelnen Aufgaben, wie Heben, das Herumgerenne und die Zwischenpausen/ Low Mobility-Tasks, die erledigt werden müssen, klar. Wenn du dich an die Arbeit machst, führe immer nur eine gleichzeitig durch, sodass sich eine Reihenfolge ergibt, die in etwa folgendermaßen aussieht:

  • Kardio: intensives Staubsaugen, Sachen die Treppen hoch und runter tragen, Staubwischen
  • Gewichtheben: Wäscheeimer, Müllsäcke, Möbel umstellen
  • Intervalle: Pflanzen gießen, Geschirrspülen, Bad putzen

Beende dein Workout mit  Bügeln. Das zählt als aktives Abwärmen (und Post Workout- Dampfbad).

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