Training

Trainingshäufigkeit & Wohlbefinden: Untrennbar miteinander verbunden

Von Franziska Häusler

Viele von euch kennen es, ein paar Tage im Gym ausgesetzt, vielleicht noch etwas mehr genascht als erlaubt und schon kriecht es in einem hoch, das schlechte Gewissen und ungute Gefühl nichts getan zu haben. Dazu kommt, dass man sich kraftlos fühlt und der Körper hier und da zwickt.

Hat man sich dann wieder voller Motivation beim Sport ausgepowert, in der Ernährung wieder seinen roten Faden aufgenommen und ist wieder in seinen Rhythmus gekommen, kehren auch die sportlichen Erfolge wieder zurück. An der einen oder anderen Stelle erkennen wir einen Muskelzuwachs, die heiß geliebten Bauchmuskeln blitzen hervor und auch die gesunde Ernährung macht wieder Spaß.

Doch neben den für das Auge sichtbaren Erfolgen, fällt auch etwas in der Stimmung auf. Gute Laune, Energie, Zufriedenheit und die innere Befriedigung machen sich in unserem Körper breit und wir merken, wie gut es tut sportlich aktiv zu sein.

Sport wirkt sich positiv auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden aus, doch wie viel Sport muss man treiben um einen Effekt zu spüren und welche positiven Auswirkungen hat Sport genau auf meine Gesundheit?

Auswirkungen von Sport auf die Gesundheit

Punkt #1: Stress

Punkt #1: Stress

Er ist einer der Volkskrankheiten Nummer eins und betrifft fast jeden von uns – der Stress. Es beginnt mit  dem Stau auf dem Weg in die Arbeit, dort angekommen steht ein wichtiger Abgabetermin an und nach der Arbeit fehlt oft die Energie für Aktivitäten, wie Sport oder Treffen mit Freunden. Die Auswirkungen von Stress bekommen wir dann allerdings schnell zu spüren. Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, muskuläre Schmerzen, aber auch Essstörungen können aus Stress resultieren. Doch es gibt ein einfaches Mittel für den Abbau von Stress – Sport. Hierbei werden zum einen das allbekannt Glückshormon Endorphin ausgeschüttet sowie Serotonin und Dopamin. Die Auswirkungen dieser Hormone sorgen in unserem Körper für gute Laune, Motivation und eine ausgeglichene Stimmungslage. Ein unausgeglichener Serotoninhaushalt beispielsweise findet sich oft bei Krankheiten wie Depressionen oder Angststörungen.

Neben den biochemischen Prozessen, die in unserem Körper während körperlicher Aktivität ablaufen, können wir während eines anstrengenden Trainings beobachten, wie wir immer wieder schnell von unseren Gedanken abgelenkt werden und voll und ganz auf das Training fokussiert sind.

Punkt #2: Immunsystem

Punkt #2: Immunsystem

Auch auf unser Immunsystem wirkt sich sportliche Betätigung positiv aus. Gerade über die kalte Jahreszeit kommen Grippewellen unaufhaltsam auf uns zu gerollt. Neben gesunder, vitaminreicher Ernährung, genügend Regenerationszeit und angemessener warmer Kleidung kann Sport uns helfen sich vor den fiesen Erregern zu schützen. Denn einmal den Viren erlegen, ist oft eine Trainingspause notwendig, um wieder Vollgas im Gym geben zu können. Doch es ist möglich mit sportlicher Aktivität das Immunsystem aktiv zu unterstützen und aufzubauen.

Während des Sports werden Botenstoffe, Antikörper und Killerzellen produziert, die für die Infekt Abwehr verantwortlich sind. Doch es kann auch zu einer entgegengesetzten Reaktion kommen und der Körper wird bei extremen Langzeitbelastungen anfälliger und es kommt zu einer Abschwächung der Immunabwehr. Hier ist es wichtig, dass jeder Sportler für sich herausfindet, was sein optimales angemessenes Belastungslevel und Belastungsintensität ist.

Punkt #3: Stoffwechsel

Punkt #3: Stoffwechsel

Der wohl bedeutendste Grund warum viele Fitnessanfänger sich in einem Fitnessstudio anmelden und mit dem Training beginnen, ist wohl die Gewichtsreduktion und die Vorstellung/das Ziel von einer schlanken gut geformten Bikinifigur. Ein sinnvolles Ziel, denn Übergewicht kann auch krankhafte Ausmaße annehmen und sich schädlich auf unseren Körper auswirken. Die Inzidenz von Übergewichtigen in Deutschland nimmt immer mehr zu und damit steigt natürlich auch die Gefahr Erkrankungen wie Adipositas, Arteriosklerose und Herzkrankheiten zu erleiden.

Durch Krafttraining setzen wir Reize an unsere Muskulatur, die infolgedessen wächst. Durch mehr Muskulatur steigern wir unseren Grundumsatz, also die Energiemenge, die der Körper bei völliger Ruhe verbraucht. Dem Körper ist es jetzt möglich auch in vollkommener Ruhe, zum Beispiel beim Schlafen, auf die Fettreserven zurückzugreifen und diese abzubauen.

(Kommt der bei Kraftsportlern nicht allzu beliebte Ausdauersport noch hinzu wird durch die moderate Belastung zusätzlich die Fettverbrennung angeregt. Außerdem steigt die Anzahl der Mitochondrien, die Kraft usw.)

Sport & Wohlbefinden

Sport & Wohlbefinden

Neben diesen Auswirkungen die Sport auf unseren Körper und unsere Gesundheit hat, gibt es noch die Auswirkungen auf unser Wohlbefinden, wie einleitend schon angesprochen. Hier spielen natürlich auch einige biochemische Abläufe eine wichtige Rolle. Die Hormonausschüttung während des Sports beispielsweise sorgt für gute Laune und Motivation.

Aber für viele von uns ist der jeweilige Sport auch ein Teamsport. Das heißt, dass man zusammen oder in einem Verein trainiert, dort Freunde trifft und sich gegenseitig motiviert. Diese soziale Komponente, die der Sport mit sich bringt, sorgt bei Vielen für mehr Motivation, Ansporn und Wohlbefinden.

Ein weiterer Grund für mehr Wohlbefinden, sind die Veränderungen die während der Trainingszeit am Körper passieren. Ein flacherer Bauch, muskulösere Arme beziehungsweise Beine und ein allgemein gesünderes und fitteres Erscheinungsbild verhilft uns zu mehr Wohlbefinden uns Selbstsicherheit.

Fazit

Fazit

Sport ist ein Wundermittel, das steht fest. Er bewahrt uns nicht nur vor vielen Krankheiten, sondern bereichert unsere Psyche und unser Wohlbefinden mit vielen positiven Auswirkungen. Eine genaue Angabe wie viel Sport pro Woche durchgeführt werden soll, gibt es nicht und wäre auch schwierig umzusetzen. Im Endeffekt muss jeder auf seinen Körper hören, wie viel für ihn gut ist und wie man es in den Arbeitsalltag integrieren kann, um auch genügend Ruhepausen einbauen kann.

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admin

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