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Von Neujahr bis Ostern: Was ist eigentlich aus deinen Zielen geworden?

Von Neujahr bis Ostern – Was wurde aus deinen Vorsätzen?

Die Osterzeit ist vorüber und mit ihr auch das erste Viertel des neuen Jahres. In diesen drei Monaten kann bereits so einiges passiert sein – und dennoch werden viele von uns das Gefühl nicht los, gestern noch ins neue Jahr gefeiert zu haben und auf die vielen neuen Vorsätze und Pläne für das neue Jahr angestoßen zu haben.

Vorsätze? Neue Pläne? – Da war doch was… Drei Monate sind vergangen, in denen ursprünglich viele neue Vorhaben in die Tat umgesetzt werden wollten. Und so bietet es sich an, nach Ende des ersten Jahresviertels und einer erholsamen Osterzeit über genau diese Vorsätze nachzudenken.

Wie weit bist du gekommen? Und wie kommst zu zurück in die Spur, wenn deine Vorsätze ins Stocken gekommen sind? In diesem Artikel findest du es heraus!

Von Neujahr bis Ostern | Was hast du dir vorgenommen?

Von Neujahr bis Ostern: Was ist eigentlich aus deinen Zielen geworden?


Drei Monate des neuen Jahres sind um und dir wird exakt diese Frage gestellt.

Folgende Szenarien sind denkbar:

  • #1: Wenn du diese Frage nicht beantworten kannst, hast du dir vermutlich kein Ziel gesetzt, das dich wirklich motiviert hat.
  • #2: Wenn du dein Vorhaben im Großen und Ganzen benennen kannst, (z.B. „Ich wollte etwas Gewicht verlieren“ oder „Ich wollte mehr Sport machen“) scheint es dich nach wie vor zu beschäftigen.
  • #3: Wenn du weiterhin deinen konkreten Umsetzungsplan erläutern kannst (z.B. „In den ersten drei Monaten wollte ich fünf Kilo abnehmen, in dem ich an drei Tagen der Wochen Kraft- und Ausdauersport betreibe“), bist oder warst du auf jedem Fall auf einem guten Weg.

Von Neujahr bis Ostern | Zeit für ein persönliches Feedback!

Von Neujahr bis Ostern: Was ist eigentlich aus deinen Zielen geworden?


Wer seine Antwort in den Szenarien #1 und #2 wiederfindet, der wird sehr wahrscheinlich mit seinem Vorhaben gescheitert sein. Zu gering scheint der Wunsch nach Veränderung gewesen zu sein, zu unkonkret wurde der Vorsatz formuliert.

In diesen Fällen ist es zudem schwer, den Fortschritt tatsächlich nachzuvollziehen, sollten im Vorfeld keine exakten Parameter und Zielvorstellen formuliert worden sein.

Antwort #3 hingegen lässt darauf schließen, dass die Zielsetzung ausreichend konkret formuliert und sich auch über die Umsetzung des Vorhabens Gedanken gemacht wurde.

Umso leichter fällt nach drei Monaten die Einschätzung, ob und inwiefern das gesetzte Ziel erreicht wurde. Doch auch wenn eine solche Antwort formuliert werden kann, sind erneut drei völlig unterschiedliche Szenarien denkbar, die hinter dieser klaren Zielformulierung stehen:

  • #1: Du verfolgst nach wie vor deinen Plan und hast dein Ziel bereits entweder erreicht oder erste Zwischenetappen gemeistert.
  • #2: Du arbeitest weiterhin an deinem Ziel, bist jedoch in den ersten Monaten bereits das eine oder andere Mal von deinem Weg abgekommen und hast dein Ziel aus diesem Grund noch nicht erreicht.
  • #3: Du hast dein Vorhaben verworfen und arbeitest nicht weiter daran. Dein Ziel ist dir weiterhin sehr wichtig, du hast durch die einige Rückschläge jedoch aufgegeben und bist widerwillig zu deinem Alltagshandeln zurückgekehrt.

Wenn du dich in Szenario #1 wiederfindest, dann kann dir gratuliert werden. Du hast bereits einen wichtigen Teil hinter dich bringen können. Egal wie groß dein Ziel ist und wie zeitlich ausgedehnt es dabei auch sein mag, die Überwindung der ersten Monate stellt in der Regel die größte Herausforderung dar. Setze deinen Weg fort und du wirst erfolgreich sein!

Szenarien #2 und #3 stellen mit Sicherheit die Mehrheit aller Vorsatz-Entwicklungen dar. Doch unabhängig davon, wie es um das gesetzte Ziel gerade bestellt ist, solange es dir weiterhin wichtig ist, heißt es genau am heutigen Tag: Kehre zurück in die Spur!

Von Neujahr bis Ostern | Zurück in die Spur: So geht’s!

Von Neujahr bis Ostern: Was ist eigentlich aus deinen Zielen geworden?


Nimm dir genau jetzt Zettel und Stift zur Hand und notiere beantworte die folgenden Fragen:

  1. „Was hast du dir für ein Ziel gesetzt?“
  2. „Warum bist du in diesem Moment noch nicht an dem Punkt, an dem du ursprünglich sein wolltest?“

Nimm dir kurz Zeit, dir über diese Frage ausführlich Gedanken zu machen. Behalte deine Antworten anschließend im Hinterkopf und lese zunächst weiter.
Um zurück in die Spur zu gelangen, ist eine Um- oder sogar Neuformulierung deines Ziels notwendig.

Die Mehrheit aller gesetzten Vorhaben scheitert an einer unrealistischen oder wenig motivierenden Zielsetzung. Nehme dir aus diesem Grund deine Antwort auf die 1. Frage vor und formuliere sie anhand der folgenden fünf Bedingungen der S.M.A.R.T. – Methode neu:

  1. S = Dein Ziel muss spezifisch sein. Überlege dir genau was du wirklich erreichen willst und wie du dein Vorhaben in die Tat umsetzen möchtest. (Sag nicht: „Ich möchte etwas Gewicht verlieren.“ Sage stattdessen: „Ich möchte Gewicht verlieren, indem ich mich für eine bestimmte Krafttrainings- oder Ausdauerform entscheide und zugleich meine Kalorienaufnahme für eine bestimmte Zeit protokolliere.“)
  2. M = Dein Ziel muss messbar sein. Du musst letztlich feststellen können, dass du dein Ziel erreicht hast. Lege daher Kriterien für eine gelungene Umsetzung fest. (Sag nicht: „Ich möchte etwas Gewicht verlieren.“ Sage stattdessen: „Ich möchte 10 Kilo abnehmen.“ / „Ich möchte einen Körperfettanteil von 13% erreichen.“
  3. A = Dein Ziel muss gleichermaßen anspruchsvoll, akzeptiert und attraktiv sein. Stelle daher sicher, dass du an deinem Vorhaben wirklich interessiert bist, denn nur so wird es dir letztlich gelingen.
  4. R = Dein Ziel muss realistisch sein. Informiere dich daher genau, ob dein Ziel tatsächlich umsetzbar ist. Im Falle des hier bislang gewählten Klassiker-Beispiels der Gewichtsabnahme gilt es daher sicherzustellen, ob das gewünschte Maß an Gewichtsverlust tatsächlich machbar und gleichermaßen gesund ist. (Sag nicht: „Ich möchte in einem Monat 10 Kilo abnehmen.“ Sage stattdessen: „Ich möchte in drei Monaten fünf Kilo abnehmen, ohne dabei viel von meiner Muskelmasse einbüßen zu müssen.“)
  5. T = Dein Ziel muss terminiert sein. Lege einen Zeitpunkt fest, bis zu dem du dein Vorhaben in die Tat umgesetzt haben möchtest. Bei längeren Zeiträumen kannst du obendrein einige Zwischenetappen einplanen, um deine Motivation zu fördern und deinen Fortschritt besser überprüfen zu können. (Sag nicht: „Ich möchte Gewicht verlieren.“ Sage stattdessen: „Innerhalb von sechs Monaten möchte ich zehn Kilogramm abnehmen. Nach drei Monaten sollen es bereits fünf Kilo sein.“)

Hast du dein Ziel an all diesen Bedingungen orientiert, blicke als nächstes auf deine Antwort zur 2. Frage. Überlege dir genau, wie du durch die Um- oder Neuformulierung deines Vorhabens ein erneutes Abkommen vom Weg vermeiden kannst. Notiere dir Mittel und Wege, die dich, an Anlehnung an die S.M.A.R.T – Methode, dabei unterstützen können, eventuell begangene Fehler in Zukunft vermeiden zu können. Und schon stehst du vor dem Beginn einer neuen Phase, in der du motiviert in dein Vorhaben starten kannst.

Von Neujahr bis Ostern | Fazit

Von Neujahr bis Ostern: Was ist eigentlich aus deinen Zielen geworden?


Egal wie weit du von deinem Ziel entfernt zu sein scheinst, für einen neuen Anlauf ist es nie zu spät. Warte nicht auf den nächsten Jahreswechsel, sondern werde sofort aktiv!

Du ärgerst dich über nicht erreichte Ziele? – Dann setze sie dir neu und starte motiviert durch. Es gibt keinen Grund, gefasste Vorsätze zeitlich aufzuschieben, wenn sie dich wirklich beschäftigen und du dir einen völlig anderen Ist-Zustand herbeisehnst. Also nimm die Energie aus den erholsamen Ostertagen, formuliere deine Ziele mithilfe der hier dargestellten Methode neu und mache dieses Jahr zu deinem Jahr.

Immerhin bleiben dir noch ¾ des Jahres, um großartige Dinge zu vollbringen! Viel Erfolg dabei!

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Alex Moeksis

Alex Moeksis

Autor

"Fitness ist seit längerer Zeit fester Bestandteil meines Lebens und ein wichtiger Ausgleich zum universitären Alltag. Als Fitnesstrainer werde ich immer wieder um Tipps und Ratschläge im Bereich Sport und Ernährung gebeten und habe Gefallen daran gefunden, mich selbst immer tiefer mit diesen Themengebieten auseinanderzusetzen. Als angehender Lehrer macht es mir zudem Spaß, Inhalte für andere verständlich zu machen und ihnen bei Fragen weiterzuhelfen. Die ZONE gibt mir die Chance, all dies durch das Schreiben von Artikeln umzusetzen und dabei eine große Reichweite an Lesern zu erzielen. Ich möchte mit meinen Artikeln informieren, motivieren und einen Beitrag dazu leisten, dass sich ein jeder in der Fitnesswelt besser zurechtfindet."


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