Ernährung

Wieso es eine gute Idee ist, die Langeweile in der Küche zu besiegen

Langeweile ist unvermeidbar und ein Gefühl, das sich bei jedem von uns früher oder später einmal einschleicht. Im Zuge der aktuellen globalen Lage, ist die Wahrscheinlichkeit sogar noch höher, dass der ein oder andere von Langeweile geplagt wird.

Bevor du dir selbst ein schlechtes Gewissen einredest, weil du jetzt schon zum fünften Mal an die übrig gebliebene Schokolade denkst und dir überlegst, was man Schönes daraus machen könnte, widme dich lieber unserem Artikel.

Hier erfährst du nämlich, wieso es gar keine so schlechte Idee ist, in der Küche den Kochlöffel zu schwingen:

 

Kochen vertreibt die Zeit

Dir ist langweilig und du suchst nach Etwas, mit dem du dir die Zeit bis zu deinem nächsten Live-Workout auf Instagram vertreiben kannst? Dann ist die Küche genau der richtige Ort für dich.

Beim Kochen zauberst du dir nicht nur köstliche Gerichte, mit denen du deinen Bedarf an Makronährstoffen abdecken kannst, sondern bist auch geistig sowie körperlich gefordert.

Während du Schritt für Schritt ein Rezept abarbeitest, bist du voll konzentriert und hast endlich wieder eine Beschäftigung, die dich davon abhält, die Minuten zu zählen.

Selbstverständlich haben wir eine riesige Auswahl „makro-freundlicher“ Rezepte für dich. Von Shakes über Linsen-Dahls bis hin zu gesünderen Variationen deiner Lieblingssnacks ist alles dabei. Diese Rezepte vertreiben dir nicht nur die Zeit, sondern auch den Hunger.

Wieso es eine gute Idee ist, die Langeweile in der Küche zu besiegen


 

Kochen gegen den Frust

Es ist nicht verwunderlich, dass Psychologen oftmals einen Zusammenhang zwischen Langeweile und Frustration sehen. Denn beide dieser Emotionen haben denselben Ursprung: Wir bekommen nicht ausreichend Reize von außen oder fühlen uns unterfordert.

Beim Kochen hast du verschiedene Möglichkeiten deinen Frust abzubauen – vom kräftigen Kneten eines Teiges bis hin zum beruhigenden Kartoffelschälen.

Fleisch beinhaltet nicht nur zahlreiche essenzielle Aminosäuren, sondern kann dir auch anderweitig beim Abbau von Frust helfen: Indem du es klopfst.

Dazu legst du dein Fleisch ganz einfach zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie und bearbeitest es mit einem Fleischklopfer so lange, bis es weich geworden ist und du all deinen Frust los geworden bist.

Am besten funktioniert dies bei zähen Fleischstücken. Du kannst dich aber auch an Brot, Kartoffeln oder Obst austoben.

Wieso es eine gute Idee ist, die Langeweile in der Küche zu besiegen


 

Du bist der Chef

Aktuell haben wir keine Kontrolle darüber, welche Lebensmittel wir in unseren Supermärkten ergattern oder wann wir endlich wieder an einem Spinning-Kurs teilnehmen können. Beim Kochen aber, haben wir das Sagen.

Die Entscheidung liegt ganz bei dir, welche Zutaten du verwenden möchtest, wie lange die Back-, Gefrier- oder Marinierzeit dauert oder welche Gewürze in dein Shakshuka kommen.

Wenn du ein Kochanfänger bist oder ein Gericht nachkochen möchtest, das du auf TikTok gesehen hast, ist es in der Regel sinnvoll, dich an ein Rezept zu halten. Andernfalls sind dir bei deinen Kreationen keine Grenzen gesetzt.

Wieso es eine gute Idee ist, die Langeweile in der Küche zu besiegen


 

Backen als Projekt

Du bist ein zielorientierter Fitnessstudiogänger? Dann bist du auch in der Küche gut aufgehoben. Backen kann klappen, aber eben auch nicht. Insbesondere dann, wenn du dich an Etwas herantraust, das deine Kochkünste übersteigt.

Das Erfolgserlebnis, wenn dein Vorhaben gelingt, kann man dann aber mit dem Gefühl vergleichen, das du bei dem Aufstellen eines persönlichen Rekords beim Bankdrücken verspürst.

Wenn du ein Freund von Herausforderungen bist, such‘ dir am besten ein Rezept aus, bei dem du mehrere Anläufe brauchst, bis es perfekt wird.

Wieso es eine gute Idee ist, die Langeweile in der Küche zu besiegen


 

Gut für‘s Selbstbewusstsein

Kochen hilft dir nicht nur dabei, Zeit zu vertreiben, sondern kann auch dein Selbstbewusstsein stärken.

In dieser Zeit und ungewissen Lage ist es gut möglich, dass wir uns weniger selbstbewusst fühlen als sonst und sich dies auf unsere seelische Gesundheit auswirkt. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir uns dieses Selbstbewusstsein erhalten.

Um stolz auf dich zu sein und deinem Selbstbewusstsein auf die Sprünge zu helfen, müssen deine gekochten Gerichte nicht unbedingt Instragram-tauglich sein.


 

Erweitere deinen Kochhorizont

In der Küche zauberst du dir nicht nur leckere Gerichte, die deine sportlichen Ziele unterstützen, sondern kannst auch gleichzeitig deiner Kreativität freien Lauf lassen.

Während du dich entfaltest, kannst du dich an neue Kombinationen heranwagen, die deinen Gaumen überraschen und deine Mitbewohner begeistern.

 

Take Home Message

Es ist ganz normal, dass uns manchmal einfach nur langweilig ist. Zeit in der Küche zu verbringen muss aber absolut nichts Negatives sein.

Es muss nicht immer damit enden, dass du deinen Mixer anschreist oder mit Messern um dich wirfst. Da draußen gibt es so viele großartige Rezepte, mit denen du deine Kochkünste verbessern kannst.

Jetzt ist die Zeit, die alte verstaubte Kochmütze aus der Verkleidungskiste zu holen und kreativ zu werden.

In der Küche kannst du nicht nur effektiv Zeit totschlagen, sondern auch tolle neue Rezepte testen, mit denen du deinen Makronährstoffbedarf decken kannst oder kulinarische Projekte starten, die dich langfristig beschäftigen.

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Unsere Artikel sollen informieren und lehren. Die dargebotenen Informationen sollten nicht als medizinische Ratschläge interpretiert werden. Kontaktiere bitte einen Arzt, bevor du mit der Ergänzung von Nahrungsergänzungsmitteln beginnst oder größere Veränderungen an deiner Ernährung durchführst.


  1. Van Hooft, E.A.J. and Van Hooft, M.L.M. (2018) ‘The state of boredom: frustrating or depressing?’, Motivation and Emotion, 42(6), p. 931-946. doi: 10.1007/s11031-018-9710-6 


Shannah Hatch

Shannah Hatch

Autor und Experte

Shannah Hatch begann ihre Karriere auf dem Gebiet der Ernährung, nachdem sie einen Workshop von Farm to Fork besucht hatte. Derzeit arbeitet sie als Diätassistentin und bietet Ernährungsberatung und -unterstützung innerhalb des NHS an. Zuvor hat Shannah Hatch an der Entwicklung neuer Ergänzungsprodukte zur Markteinführung gearbeitet und die Ideen vom Papier ins Lager gebracht. Zu ihren angenehmsten Lernerfahrungen gehören das über die Schulter schauen bei anderen Gesundheitsexperten und die Teilnahme an Vorträgen zu einer Vielzahl von Themen, wie z.B. dem Zusammenhang zwischen unserer Ernährung, weiblichen Hormonen und Sport. Shannah hat an vielen Freiwilligeneinsätzen teilgenommen, wo sie beispielsweise bei der Essensausgabe mitgearbeitet oder die Leitung von Sporternährungs-Workshops übernommen hat. Zudem hat sie an Versuchsstudien mitgewirkt. Sie hofft, auch weiterhin etwas in der Branche zu bewirken, indem sie aufklärt und mit anderen zusammenarbeitet, um eine gute Ernährung zu fördern. In ihrer Freizeit geht Shannah gerne klettern, laufen und unternimmt den Versuch, Melodien auf dem Klavier nachzuspielen.


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