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Abschalten mit Yoga und Pilates

Unser Alltag ist geprägt von Stress und Hektik. Die Schule, das Studium oder der Beruf fordern uns auf, stets fokussiert und konzentriert zu sein. In einer sehr schnelllebigen Welt bleiben oftmals nur wenige ruhige Momente zur Entspannung übrig. Wer zudem noch Sport treibt und auf seine Ernährung achtet, schafft zwar einen Ausgleich, kann aber durch den vergleichsweise hohen Zeitaufwand dennoch das Gefühl empfinden, gestresst zu sein. Und so sehnen sich Körper und Geist mehr und mehr nach Erholung und Ruhe. Diese wird jedoch meist abends vor dem Fernseher verbracht und wir stehen am nächsten Morgen ebenso fertig wieder auf, wie wir abends zu Bett gegangen sind.

 


 

Abschalten mit Pilates und Yoga – Wege zur körperlichen und mentalen Entspannung

 
Abschalten mit Pilates und Yoga – Wege zur körperlichen und mentalen Entspannung
 

Doch es gibt Wege, die deutlich mehr Entspannung und Erholung mit sich bringen können. Zwei davon sind Pilates und Yoga. Beiden Entspannungs-Trainingsmethoden bringen zahlreiche Benefits mit sich, die es sich anzuschauen lohnt. Im Folgenden soll daher kurz erklärt werden, worum es sich bei den Begriffen Pilates und Yoga handelt. Im Anschluss werden die Vorteile dieser Methoden dargestellt, bezogen einerseits auf mentale und andererseits auf körperliche Erholung. In diesem Artikel erfährst du somit, warum Yoga und Pilates zu mehr Ruhe und Entspannung führen und wieso sämtliche Sportlerinnen und Sportler, unabhängig von Sportart und Leistungszustand, davon profitieren können.

 

Yoga und Pilates – Die Begriffserklärungen

 

Der Begriff Yoga stammt aus dem indischen Sanskrit und kann mit „Einheit“ und „Harmonie“ übersetzt werden. Primäres Ziel ist es, den Einklang zwischen Körper, Geist und Seele wiederherzustellen und somit zu mehr Ausgeglichenheit und Lebensqualität zu gelangen. Dies soll durch verschiedene Körper- und Atemübungen sowie Methoden der Tiefenentspannung erreicht werden. Unterschieden werden muss dabei zwischen den verschiedenen Arten des Yoga. Der klassische Einstieg gelingt dabei am besten über das Hatha-Yoga, da hier alle genannten Übungsformen miteinander verbunden werden. Wer seinen Fokus rein auf Kraft, Beweglichkeit oder reine Entspannung legen möchte, für den gibt es ebenfalls geeignete Yoga-Formen, wie beispielsweise Power-Yoga, Dynamic-Yoga oder Wellness-Yoga.

Unter Pilates wird hingegen ein figurformendes Ganzkörpertraining verstanden, das besonders auf die Tiefenmuskulatur und ein harmonisches Verhältnis von Kraft und Flexibilität abzielt. Im Zentrum des Trainings steht die Aktivierung des „Powerhouse“, welches insbesondere die Rumpfmuskulatur stärken soll. Neben weiteren Kräftigungs- und Dehnungsübungen steht, wie beim Yoga, auch die Atemoptimierung im Vordergrund. Auch wenn an dieser Stelle von „Training“ die Rede ist, kann die Pilates-Methode ebenso zur körperlichen und mentalen Entspannung beitragen.

 


 

Abschalten mit Pilates und Yoga – Mentale Entspannung

 
Abschalten mit Pilates und Yoga – Mentale Entspannung
 

Yoga und Pilates bieten die Möglichkeit, Körper und Geist bewusster wahrzunehmen. Es wird stets darauf geachtet, den Kopf freizubekommen und sich vom Alltag loszulösen. Umgesetzt wird dies sowohl beim Yoga- als auch beim Pilates-Training durch Atemübungen. Wer sich für eine gewisse Zeit nur auf seine Atmung konzentriert und bewusste und tiefe Atemzüge nimmt, dem gelingt es besser, gleichzeitig auch seine Gedanken und Umgebung auszublenden. Es soll eine Leere im Kopf entstehen, die für den Geist befreiend und erholsam wirken kann. Durch den Fokus auf das tiefe und bewusste Atmen erholen sich Gehirn und Nervensystem vom Dauerstress des Alltags. Stresshormone wie Cortisol werden schneller abgebaut und wir fühlen uns wesentlich entspannter. Unter Stress auftretende Symptome wie Angst, Depression, Müdigkeit sowie Schlaf- und Konzentrationsstörungen können durch Yoga und Pilates maßgeblich reduziert werden. Nicht ohne Grund werden diese Methoden bei Therapien zu Durchblutungsstörungen, chronischen Kopfschmerzen oder nervösen Beschwerden in die Behandlung eingebunden.
Ein erholtes Nervensystem ist zudem die ideale Grundlage für kognitive und auch physische Leistungen. Yoga und Pilates sind zudem geeignete Methoden zur Entschleunigung des Alltags und zu einem bewussteren Leben im Hier und Jetzt.

 


 

Abschalten mit Pilates und Yoga – Körperliche Entspannung

 
Abschalten mit Pilates und Yoga – Körperliche Entspannung
 

Die Methoden Yoga und Pilates zeigen neben der mentalen auch Wege zur körperlichen Entspannung. Gerade entspannte Formen wie beispielsweise das Faszien-Yoga können dem Trainierenden zu einer verbesserten Beweglichkeit verhelfen. Dies ist ein Aspekt, der auch für Kraftsportlerinnen und Kraftsportler von großer Bedeutung ist. Wer an seiner Beweglichkeit arbeitet, verringert die Gefahr, sich beim Training zu verletzen. Eine gute Beweglichkeit ist zudem die Grundlage für diverse komplexe Kraftübungen, wie beispielsweise für die klassischen „Back-Squats“.

Darüber hinaus kann das dynamische Beweglichkeitstraining auch die Regeneration aktiv vorantreiben, sodass sich die gereizte Muskulatur schneller und tiefergehender erholen kann. Da eine erholte Muskulatur den Grundstein für körperliche Leistungsfähigkeit und Progression im Training legt, ist ein solches Beweglichkeitstraining die ideale Ergänzung zum eigentlichen Hauptsport des Trainierenden.

 


 

Fazit

 
Fazit
 

Es sprechen zahlreiche Gründe dafür, Pilates oder Yoga in den Alltag zu integrieren. Bei der Frage nach körperlicher und mentaler Entspannung kann gesagt werden, dass ein regelmäßiges Training mit einer oder gar mit beiden Methoden die im Alltag auftretenden Stresssymptome reduzieren und die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit des Gehirns verbessern kann. Ziel des Trainings ist zudem die mentale Ausgeglichenheit. Wer daher mit Müdigkeit, Abgeschlagenheit und innerer Unruhe zu kämpfen hat und sich stets gestresst fühlt, der ist gut damit beraten, sich einmal an einer dieser Entspannungsmethoden zu versuchen.
Für Sportlerinnen und Sportler sind zudem die Vorteile der verbesserten Beweglichkeit und aktiven Regeneration interessant. Zudem gilt es zu beachten, dass es sich in einem dauerhaft gestressten Zustand und nervlich angeschlagenen Zustand wesentlich schlechter trainieren lässt, als wenn sich die Sportlerin oder der Sportler auch mental in einer erholten Verfassung befindet.

In diesem Artikel wurden Pilates und Yoga unter dem Hinblick der Entspannung stets in einem Zug erwähnt, da sie beide ähnlich körperlich und geistig entspannend wirken können. Dennoch unterscheiden sich beide Entspannungsformen in ihrer Ausführung. Aus diesem Grund sollte beides zunächst einmal ausprobiert werden. So kann schnell erkannt werden, was dem Einzelnen besser gefällt oder sich Zuhause besser umsetzen lässt.

Ein kleiner Tipp zum Abschluss: Wenn du dich in den beschriebenen Symptomen wiedergefunden hast, versuche dir täglich abends mindestens 20 Minuten nur für dich selbst zu nehmen. Lege dein Smartphone zur Seite, dimme das Licht und schalte den Fernseher aus. Suche dir am Laptop oder ähnlichem eine Entspannungssequenz aus dem Bereich Yoga und Pilates und versuche, daraus eine tägliche Routine zu formen. Gelingt dir dies für einige Wochen, solltest du bereits erste körperliche und auch mentale Veränderungen feststellen und vom Alltag abschalten können. Probiere es aus und du wirst überrascht sein!

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