Training

So bleiben deine Läufe spannend – Teil 2

Von Isabell Rabe (Laufspatz.de)

Wie schon im ersten Teil gezeigt wurde, ist Joggen kein öder Sport, denn es gibt einige Möglichkeiten das Laufen spannend zu gestalten. In diesem Artikel setzen wir unsere Serie fort dabei konzentrieren wir uns diesmal auf Laufstrecken und Intensität. Dies sind natürlich nur Vorschläge und sollen als Anregung dienen. Letztendlich ist jeder Körper verschieden und braucht unterschiedliches Training. Außerdem variieren die Ziele eines jeden Läufers. Während manche vielleicht nur etwas abnehmen wollen, haben andere einen Marathon vor sich.

Hier unsere Tipps, für mehr Abwechslung:

 


Die Streckenplanung


 

Viele Läufer tendieren dazu immer die gleiche Strecke zu laufen, man kennt sich aus und kann ziemlich genau abschätzen wie lange man unterwegs sein wird, doch dies führt natürlich auch schnell zu Langeweile. Versuch daher deine Strecke leicht zu variieren, je nachdem wie regelmäßig du läufst, solltest du bei jedem 4. Lauf eine neue Strecke ausprobieren. Große Wälder bieten sich hierfür besonders an, dort gibt es viele verschiedene Pfade und Möglichkeiten um seine Strecke zu verändern. Keine Panik, wenn du keinen Wald in der Nähe hast, wir wollen nicht, dass du unnötig weit fährst ein großer Park tut es auch. Solltest du aber doch etwas mehr Zeit haben und in einer größeren Stadt wohnen kann es auch schön sein mit der U-Bahn an den Stadtrand zu fahren und eine Strecke im Grünen zu suchen.

 


Das Gleiche, nur anders


Wenn du schon deine Laufsachen anhast und etwas Neues erleben möchtest, ohne dir erst eine neue Strecke zusammensuchen zu müssen, dann laufe doch einfach mal deine gewohnte Laufstrecke in umgekehrter Richtung. Klingt nicht nach einer großen Veränderung, aber wenn du es probierst, wirst du sehen, dass du die Strecke mit neuen Augen siehst und dich an einigen Stellen auch völlig neu orientieren musst.

 


Sieh es als Spiel


Variiere dein Tempo bei deinen Läufen. Am einfachsten geht das mit dem Fahrtenspiel. Du bestimmst dabei selbst nach Gefühl die Geschwindigkeit.

Etwa so: Du läufst dich 10 Minuten ein, und dann läufst du die nächsten 100 m bis zum nächsten Baum etwas schneller. Dann wieder langsamer, bis du entspannt atmen kannst. Das kannst du dann während deines Laufs, je nach Länge alle 5 bis 10 Minuten wiederholen. Vergiss am Ende das Auslaufen nicht.

Versuche speziell bei den kurzen Strecken nicht zu schnell zu laufen, denn sonst kann es zu Seitenstechen kommen und du verbrauchst schnell deine Energie so das deine Beine schwer werden, dennoch solltest du einen deutlichen Anstieg in deiner Geschwindigkeit bemerken.

 


Es geht bergauf


Eine weitere Möglichkeit um für Abwechslung zu sorgen ist deine Strecke über Hügel oder Berge zu führen. Das Gefühl, wenn du die Spitze erreicht hast ist grandios und du trainierst enorm deine Ausdauer. Achte dabei drauf, bergab nicht zu schnell zu laufen, da deine Gelenke stark belastet werden. Anfangs empfiehlt es sich bei besonders steilen Bergen bergab etwas zu gehen.

Lass dich nicht entmutigen, wenn du bergauf außer puste gerbtest, wenn du diese Variante regelmäßig anwendest ca. einmal pro Woche, wirst du nach einigen Woche Erfolge erleben und dann ist die Freude umso größer.

 


Auf die Länge kommt es manchmal schon an


Je nachdem, auf was du trainierst, ist es spannend, auch mal längere Strecken, als deine Hausstrecke zu laufen. Dabei solltest du deinen wöchentlichen Laufumfang um nicht mehr als 10 % pro Woche steigern.

Aber auch kürzere Läufe als gewohnt (statt 7 km mal 5 km etwas flotter) machen Spaß und geben deinem Körper ganz andere Reize.

 


LaufABC


Das LaufABC umfasst kleine Übungen, die du möglichst mehrmals die Woche durchführen solltest. Diese sorgen dafür, dass du deinen Laufstil Stück für Stück verbesserst. Du läufst schneller und ergonomischer. Auch, wenn das am Anfang etwas ungewohnt ist: es lohnt sich. Informiere dich bei einem Trainer, in einem Lauftreff, in Büchern oder im Internet über mehr Details und versuche sie schon bei deinem nächsten Lauf mit einzubauen.

 


Schuhekaufen… nicht nur für Frauen 🙂


Unterschiedliche Schuhe erlauben dir, unterschiedliche Strecken besser zu bewältigen und schulen deine Füße, Beine und alles, was dazu gehört. Nicht nur wenn du verschiedene Streckenbeschaffenheiten läufst (Waldpfad, Straße,…) wirst du sehr viel Gewinn aus unterschiedlichen Schuhen ziehen. Die andersartigen Laufeigenschaften trainieren deine Muskeln und Bänder gleichmäßiger. Achte darauf, dass du dich anfangs in einem guten Laufgeschäft beim Schuhkauf beraten lässt und neue Schuhe langsam und auf kurzen Strecken einläufst. Wenn du vorher nur ein paar Laufschuhe besessen hast, wirst du einen deutlichen Unterschied spüren.


Los Geht´s


Jetzt hast du einen kleinen Einblick in die vielen Möglichkeiten bekommen, wie du deine Läufe vielfältiger gestalten kannst, nutze sie und mache dein Lauftraining zu einem spannenden Abenteuer. Pass auf dich auf und genieße die Möglichkeiten, die sich dir durch das Laufen eröffnen.

 

 

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Liza Brinkmann

Liza Brinkmann

Autor und Content Executive

Ich war schon immer sehr sportbegeistert und war bis zum meinem 18. Lebensjahr im Reitsport aktiv. Leider musste ich danach, aufgrund einer Pferdehaarallergie, das Reiten aufgeben. Seitdem laufe ich leidenschaftlich gerne am liebsten Langstrecken (10km oder Marathons).


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