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10 Stereotypen, die dir im Fitnessstudio begegnen

10 Stereotypen, die dir im Fitnessstudio begegnen

Jeder, der schon mal im Fitnessstudio war, muss zugeben, dass in den Pausen zwischen den Sätzen gerne die anderen Besucher beobachtet werden – sei es die Analyse ihrer Aktivitäten und Übungsausführungen oder ihres Verhaltens auf der Trainingsfläche. Egal in welchem Studio man sich auch befindet, bestimmte Charakteren sind überall vertreten und wurden mit Sicherheit das ein oder andere mal gesichtet. Hier sind die prägnantesten Fitness-Stereotypen, die auch dir vielleicht beim nächsten Training begegnen könnten!

Vorweg gesagt: Dies soll keine gemeine Verurteilung Anderer sein – jeder, der Sport im Fitnessstudio macht, ist zu loben und zu respektieren. Auch soll niemand klischeehaft behandelt oder verurteilt werden. Dieser Artikel dient lediglich der Unterhaltung.

Das Model

Stereotypen Fitnessstudio


Wenn sie den Raum betritt, lassen die Bodybuilder ihre Hanteln fallen – prachtvolle blonde Locken, roter Lippenstift und die knappest möglichen Sporthosen zieren ihren wohlgeformten Körper. Das Model stolziert mit ihren langen Beinen an den fassungslassen Gesichtern der Muskelmänner vorbei, um sofort mit ihrem Training zu beginnen. Dieses unterbricht sie jedoch immer wieder, um an der großen Spiegelwand neue Fotos für ihr Instagramprofil zu schießen.

Der Rentner

6 Uhr morgens – das Fitnessstudio öffnet seine Pforten. Wer ist der erste, der motiviert Richtung Garderobe läuft? Natürlich der Pensionist! Während andere kläglich dabei scheitern, aus dem Bett zu kommen, steht er schon am Laufband um sich aufzuwärmen. Anschließend stemmt er Gewichte, die ihm niemand zutrauen würde – und bleibt sogar unverletzt! Dabei genießt er die ruhige Atmosphäre und die Tatsache, dass er das ganze Studio für sich alleine hat – denn um diese Zeit denken nicht mal die stärksten Bodybuilder ans Trainieren!

Die Sprinterin

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Wer kennt sie nicht? Auf den ersten Blick wirkt sie unscheinbar, doch wenn sie sich auf das Laufband stellt und die Geschwindigkeit von Sekunde zu Sekunde erhöht, bekommt sie die ganze Aufmerksamkeit. Aus dem Gehen wird ein Joggen, aus dem Joggen wird ein Laufen und aus dem Laufen ein Sprinten. Während sich die Anderen fragen, ob sie dieses Tempo 2 oder gar 3 Minuten aushalten wird, läuft sie sich die Seele aus dem Leib. Die Zeit vergeht und vergeht – Eine Stunde später verlangsamt sie das Tempo wieder, bleibt stehen, desinfiziert das Laufband und verlässt den Trainingsraum mit einer Seelenruhe, als hätte sie gerade in einem Schaumbad gelegen. Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, würde ihr nicht anmuten, gerade 15 Kilometer gesprintet zu sein.

Der Schreihals

Egal wie groß und verwinkelt das Fitnessstudio ist – egal auf wie viele Räume, Etagen, Gebäude sich die Sportler aufteilen – ihn hört man immer. Bereits beim Hochheben seiner Kurzhanteln erklingt ein Stöhnen. Es folgt die erste Wiederholung – er bündelt seine Kräfte. Ein lautes Stöhnen. Die Zweite Wiederholung – Vollgas. Noch lauter. Keiner weiß wie es möglich ist, dass dieser Mensch mit dem hochroten Kopf und nicht zu benennendem Gesichtsausdruck eine verbissene Wiederholung nach der anderen macht. 3 Kilometer entfernt munkelt man, dass er durch seine an Lautstärke zunehmenden Schreie nahezu unerschöpflich Kraft mobilisiert. Bei der letzten Wiederholung und den damit einhergehenden qualvollen Schreien werden alle Hanteln fallengelassen und alle Köpfe in seine Richtung gedreht – dann endlich: geschafft.

Der Vergessliche

10 Stereotypen, die dir im Fitnessstudio begegnen


Die Mitarbeiter des Fitnessstudios kennen ihn bereits – mehrmals wöchentlich kommen das Ersatzschloss und ein Trinkbecher zum Einsatz, wenn er zum Training kommt. Doch sofern er beide Schuhe und sogar ein T-Shirt mitgebracht hat, steht seinem Training nichts im Wege! Zwar wird er nach wenigen Minuten darauf aufmerksam gemacht, ein Handtuch unterzulegen, worauf er antwortet, dass er auch dieses vergessen hat, jedoch trainiert er härter als alle anderen! Warum? Vielleicht weil er ständig vergisst, die wievielte Wiederholung er gerade macht und immer wieder bei 0 beginnt! 😉

Der Besetzer

Gerade bin ich mit den Squats fertig geworden, jetzt ist es Zeit für die Beinpresse! Nanu, da liegt ein Handtuch – scheinbar besetzt. Dann eben die Leg Extensions – auch besetzt? Klarer Fall: Der Besetzer ist am Start! Er sucht sich 5-10 beliebige Geräte aus, auf denen er seine Handtücher und Trinkflaschen verteilt. Nach Lust und Laune springt er zirkelartig von einem Gerät zur nächsten und macht es somit möglich, das halbe Fitnessstudio eine ganze Stunde lang zu blockieren. Wer ihn kennt – der hasst ihn. Doch wer ihn auf sein etwas egoistisches Verhalten aufmerksam macht, bekommt eine genaue Erläuterung über die Effizienz und Wirkungsweise von Supersätzen und pausenlosem Training. Aha!

Die Pseudo-Sportlerin

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Schon mal auf Facebook einen „Fitness-Post“ mit zugehöriger Ortsanzeige und einem Motivationsspruch von jemandem gesehen? Dann ist es gut möglich, dass diese Person eine Pseudo-Sportlerin ist! Sie nimmt sich mehrmals wöchentlich eine Stunde für das Fitnessstudio Zeit, jedoch muss sie nach ihrer Ankunft erstmal ihre Haare machen, auf die Toilette gehen und ihre Trinkflasche befüllen. Dann wird es auch schon Zeit für den legendären Facebook Post.

Vielleicht nimmt sie sogar noch ein Gespräch mit einem Bekannten auf – dann kann das Training schon losgehen! Sie wirft das Handtuch über die Hantelbank, trinkt noch mal einen Schluck. Gerade will sie anfangen, da fällt ihr ein, sie muss noch ihre Emails checken. Und ihr Bankkonto. Und die Nachrichten. Jetzt kann‘s los gehen. Ach warte – Toilette! Als sie zurück kommt wird sie gefragt, ob sie die Bank gerade braucht – „Nein – ich bin ohnehin schon fertig“. Nun folgen ein Saunabesuch, eine heiße Dusche und eine halbe Stunde im Solarium. So schön kann ein Besuch im Fitnessstudio sein!

Die Mattenturnerin

Man bewundert ihre Gelenkigkeit du Dehnfähigkeit. Die Mattenturnerin besetzt die Gymnastikmatte stundenlang während sie neben Sit-Ups und Liegestütze viele weitere anstrengende Übungen vollführt, die sich niemand zu benennen oder auszuprobieren traut. Dabei kommt sie auch ordentlich ins Schwitzen, denn auch wenn ihre Übungen teils merkwürdig aussehen haben sie es ordentlich in sich! Trotzdem wird sie von den Bodybuildern eher belächelt.

Der Powerlifter


Gib mir zwei Dinge: Eine Langhantel und eine Bank! Der Powerlifter startet mit tiefen Squats. 3 Sätze à 8 Wiederholungen. Perfekt. Es folgen die Deadlifts – wieder 3 Sätze à 8 Wiederholungen. Und jetzt? Bankdrücken. Wie oft? 3 Sätze – 8 Wiederholungen. Täglich.

Warum der Powerlifter nur einen Bruchteil des Angebots im Fitnessstudio nutzt? Er entgeht einer schwierigen Frage, die sich die anderen täglich stellen müssen: Was trainiere ich heute? Denn für ihn gibt es nur dieses Training. Muskelkater hin oder her.

Die Plaudertasche

Ja hallo – auch wieder da? Hab dich lang nicht mehr gesehen – wie geht’s dir denn? Sieht ja ordentlich schwer aus, was du da am Rücken hast! Wie heißt denn diese Übung? Woher ist deine Hose? Die sieht super aus!

Dies sind Aussagen, die man nicht während den letzten quälenden Squat-Wiederholungen hören will, doch wenn man es doch tut, weiß man: Die Plaudertasche ist wieder da! Sie schafft es während ihrem semi-effektivem Training alle erdenklichen Fragen zu stellen, auf die sie sogar eine Antwort erwartet. Da gibt’s nur eine Fluchtmöglichkeit: Auf die Toilette – beim Fenster raus und Fitnessstudio wechseln!

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