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Du möchtest Extremsport ausprobieren? Das denken wir über das Snowboarden

Du möchtest Extremsport ausprobieren? Das denken wir über das Snowboarden

 

Vor kurzem haben wir versucht, unsere Trainingseinheiten außerhalb des Fitnessstudios zu legen und neue Wege zu beschreiten, um fit und gesund zu bleiben. Vergiss das langweilige Hähnchen-mit-Reis-Gericht oder deine alte Routine mit Gewichten – wir gehen raus, um dir die neusten Fitness- und Ernährungstrends vorzustellen.

 

Diese Woche sind wir auf die Piste gefahren, um das Snowboarden auszuprobieren

 

Wir kamen am Chill Factore an, einem einschüchternd großen Gebäude, das halb in der Luft zu schweben schien. Das machte uns ein wenig nervös, um es vorsichtig auszudrücken.

Als wir durch die Türen gingen, wurden wir mit einem geschäftigen Indoor-Skidorf samt Restaurants und Geschäften empfangen. Nachdem wir unsere Mäntel, Hosen, Stiefel und Bretter abgeholt hatten, waren wir bereit, unseren Instruktor zu treffen und auf die Piste zu gehen – so dachten wir zumindest.

Wir gingen hinaus in den Schnee und wurden von frischer -4°C Luft und einer sehr großen Bahn begrüßt. Glücklicherweise wurden wir – für unsere erste Lektion – schnell zu einem viel kleineren Hang für Anfänger geführt.

Nun sagte man uns, wir sollen uns unsere Snowboards anschnallen – leichter gesagt als getan, wenn die Boards bereits ohne dich wegrutschen möchten – bevor wir uns schließlich mit dem „Travellator“ auf die Spitze der Piste begaben. Irgendwie schafften wir es mit sehr wenig Dramatik oben anzukommen, obwohl ein Fuß am Snowboard befestigt war.

 

Aufstehen erwies sich als schwieriger, als gedacht.

 

Unser erstes Mal auf der Piste

 

Von oben sah sogar der der Anfängerhügel nach einer ernsthaften Herausforderung aus, so dass wir ein wenig beruhigt waren, als der Instruktor buchstäblich unsere Hand hielt, während wir herunterwankten und uns zum ersten Mal die Strecke entlangarbeiteten. Nachdem wir ein ungefähres Gefühl dafür bekommen hatten, durften wir den Hang erneut besteigen und durften versuchen, alleine nach unten zu rutschen – was primär auf unseren Hintern geschah, wenn wir ganz ehrlich sind.

Nachdem wir jedoch den Dreh raushatten, fühlte es sich überraschend natürlich an, das Board von einer Seite zur anderen zu bewegen, so dass wir uns beim Fahren über den Hang hin und her bewegen konnten. Versteh‘ mich jetzt nicht falsch: Wir sind immer noch oft umgefallen und wir werden die blauen Flecken auf den Knien noch wochenlang pflegen – aber wir fingen an, uns zu fühlen, als ob wir langsam kapierten, worum es ging.

Oh, wie falsch wir lagen.

 

Alles lief gut bis … Ouch.

 

Rückwärts nach unten

 

Einige Abfahrten später waren wir schon ein wenig eingebildet, da wir der Ansicht waren, dass wir den Kniff schnell raushatten. Leider stellte sich heraus, dass den Hang nicht einfach nur vorne hinunterfahren kann (und man muss tatsächlich nach hinten schauen und sich zwischen den beiden Fahrtrichtungen drehen).

Erneut führte uns der Instruktor ruckwärts den Hang hinunter, wobei wir unser Gewicht auf die Zehenspitzen verlagerten, um die Kante des Boards als Bremse zu benutzen, bevor wir es selbst ausprobierten. Vielleicht ist es der Gedanke, nicht arbeiten zu können, wenn ich mir das Handgelenk breche, aber rückwärts einen Hang hinunter zu rutschen, war schon ein wenig beängstigend.

Das Körpergewicht nach vorne zu verlagern, war in dieser Position auch ziemlich hart, aber man wollte definitiv nicht nach hinten fallen, da es lange dauern würde, bis der Hintern die steinharte Piste erreichte. Wir hatten nicht das Gefühl, dass wir das wirklich gemeistert haben – und lernten nun, wie man eine Wende in das Ganze integriert.

 

 

Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir uns seitwärts am Hang entlangbewegt. Es stellte sich heraus, dass – sobald man das Board den Hang hinunter dreht – es sich ziemlich schnell bewegt. Den Nachmittag verbrachten wir damit, unsere Drehungen zwischen den beiden Positionen zu üben. Es gab viele Stürze und viele unkontrollierbare Bewegungen, aber für einen Tag voller harter Arbeit haben wir uns ziemlich gut geschlagen.

Am Ende schnappten wir uns sogar auf halbem Weg den Knopflift, der zur großen Piste führte, um Kurven zu üben.

Wir waren absolut erschöpft, voller blauer Flecken und zerschlagen (und irgendwie kalt als auch verschwitzt), aber das große Lächeln, das auf unseren Gesichtern lag, sagte etwas anderes. Snowboarden ist harte Arbeit – besonders wenn man es erst noch lernt, aber es lohnt sich für das berauschende Gefühl der kalten Luft, die an deinem Gesicht vorbeizieht.

 

 

Knopflifte und lästige Kurven …

 

Unser Fazit

 

Es braucht definitiv ein wenig Mut, um sich mit einem Brett, das an den Füßen befestigt ist, einen Hang hinunterzustürzen, aber sobald man das erst geschafft hat, wird es die coolste Fähigkeit sein, die man je gelernt hat.

Wenn du dich wie ein Actionheld fühlen möchtest, dann ist dies eine großartige Sportart, um zu beginnen! Wir sind vielleicht nicht bereit, bis ganz nach oben mit dem Lift zu fahren, aber die blauen Flecken haben uns nicht von mehr Unterricht abgehalten, um unsere Snowboardfähigkeiten zu perfektionieren. Danke an Chill Factore für den schönen Tag!

 

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Evangeline Howarth

Evangeline Howarth

Autor und Experte

Bereits in jungen Jahren nahm Evangeline im Wettkampfsport teil. Als qualifizierter RYA Beiboot Instructor versteht sie die Wichtigkeit einer vernünftigen Ernährung, um genug Energie im Extrem- und Ausdauersport zu haben, insbesondere aufgrund ihrer Erfahrung in britischen Olympioniken-Team und als Kapitän und Coach ihres Universitätsteams.

In ihrer Freizeit liebt es Evangeline laufen zu gehen - insbesondere Marathon. An Wochenenden praktiziert sie oft Wassersportarten oder genießt das Wandern. Ihre Lieblingsabende verbringt sich mit HIIT Einheiten oder Kniebeugen im Gym, bevor sie gut gewürzte Gerichte mit einer Menge Gemüse isst - yum!

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