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Die 5 besten natürlichen Wachmacher

Kaffee gilt als einer der beliebtesten Wachmacher. Pro Sekunde werden allein in Deutschland ca. 2300 Tassen des schwarzen Heißgetränks konsumiert. Viele werden dadurch allerdings nicht nur wach, sondern auch zittrig, bekommen Sodbrennen oder andere Probleme. Für alle, die deshalb auf der Suche nach einer Alternative sind oder auch einfach einmal etwas Anderes ausprobieren wollen, haben wir hier eine Auswahl verschiedener natürlicher Wachheits- Booster zusammengestellt.

 


 

Die 5 besten natürlichen Wachmacher

 

Nr. 1: Matcha – Grünes Energiepulver

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Ein weiterer der fünf hier vorgestellten Wachmacher ist Matcha. Das grüne Pulver ist ein echter Energydrink der natürlichen Sorte und idealer Kaffeersatz.

Hergestellt wird es durch die schonende Dämpfung, Trocknung und anschließende Vermahlung von Blättern der Teepflanze Tencha, welche vier Wochen vor Ernte mit dunklen Netzen abgedeckt wird. Dadurch produziert die Pflanze besonders viel Chlorophyll und Aminosäuren, welche durch die äußerst sanfte Weiterverarbeitung erhalten bleiben.

Mit 35 mg pro Gramm entspricht der Koffeingehalt von Matcha in etwa dem eines Espresso, ist dabei aber weitaus sanfter und die wachmachen Wirkung hält länger und gleichmäßiger an.

Sein Eisengehalt liegt mit 17 mg pro 100 g sogar über dem der meisten Getreidesorten und rotem Fleisch, wenn auch beachtet werden muss, dass die Verzehrmenge hier weitaus geringer ist.

Auch ist das Pulver reich an den Vitaminen A, B, C und E, Carotin sowie der Aminosäure L-Theonin.

Bei Erkältungen und Erkrankungen des Immunsystems kann Matcha unterstützend eingesetzt werden, ebenso hemmt er das Wachstum von Tumoren und wirkt präventiv bei Alzheimer und Schlaganfällen.

Bei der Verwendung von Matcha-Pulver sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, ob zum Kochen, Backen oder auf traditionelle Weise als Tee kann man es verwenden.

 


 

Nr. #2: Ingwer – Scharfe Superwurzel

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Ebenfalls ein richtiges Powergewächs und natürlicher Wachmacher ist Ingwer.

Die hellgelbe Knolle hat einen aromatischen Geruch und einen feurig-frischen Geschmack, der durch das enthaltene ätherische Öl Gingerol entsteht. Es wirkt magenstärkend, verdauungsfördernd und regt den Kreislauf an, pusht darüber den ganzen Organismus auf Leistungsniveau.

Das Wurzelgewächs ist reich an Vitamin C, Magnesium, Kalium, Calcium, Natrium und Phosphat.

Ingwer hat eine antibakterielle, virustatische und antiemetische (gegen Erbrechen) Wirkung.

Bei der Behandlung von Erkältung, Rheuma und Muskelschmerzen gilt er als beliebtes Naturheilmittel. Verantwortlich dafür ist ebenfalls das enthaltene 6-Gingerol, welches die Ausschüttung des Enzyme Cyclooxygenase-2 hemmt, das im Körper für die Vermittlung von Entzündungsreaktionen verantwortlich ist. In einer klinischen Studie konnte bei der Schmerzbehandlung von Arthrosepatienten ein gleicher Effekt zu Ibuprofen erzielt werden.

Kombiniert man Ingwer mit Knoblauch wird die medizinische Wirkung beider Knollen um 50% erhöht, zudem reduziert Ingwer den Knoblauchgeruch.

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Wurzel frisch ist. Kennzeichnend dafür ist eine feste Konsistenz und eine glatte Außenhaut.

Die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, die Wurzel kann als Tee, Würzbeigabe in nahezu sämtlichen Gerichten oder zur Aromatisierung von Wasser genossen werden.

 


 

Nr. #3: Guarana –  Koffeinbombe aus dem Urwald

 

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Guarana ist eine Pflanze aus der Familie der Seifenbaumgewäches, deren Heimat das Amazonasbecken ist. Ihr Name stammt vom südamerikanischen indigenen Volk der Guarani, welches die koffeinhaltigen Samen in ethnobotanischer Tradition als Heil- und Nahrungsergänzungsmittel einsetzt.

Sie ist eine verholzende Pflanze, die als rankender Strauch oder Liane Wuchshöhen von bis zu 12 Metern erreichen kann. Guarana trägt dreifächerige Kapselfrüchte, die sich bei Reife orangerot färbt und teilweise öffnet. Da die aufgesprungene Frucht mit den enthaltenen Samen Ähnlichkeiten mit einem Auge aufweist, entwickelten sich daran die Legenden der indigenen Völker.

Die geschälten und getrockneten Samen werden zu Pulver zermahlen und entweder direkt mit Flüssigkeit konsumiert oder zur Lagerung bzw. Weiterverkauf abgepackt. Da das Pulver selbst einen äußerst herben, bis bitteren Geschmack aufweist ist der Reinkonsum in der Regel nicht empfehlenswert. Es eignet sich allerdings gut als Beigabe in Shakes oder in Speisen, z. B Joghurts oder pikanten Gerichten.

Guarana in der hierzulande erhältlichen Pulverform enthält auf 100g 278kcal, 2,4g Fett, 53,4g Kohlehydrate, 12,5g Protein und geringfügige Mengen an Salz. Sein Koffeingehalt entspricht mit 3.5g dem von Kaffepulver. Die Wirkung ist hier allerdings, ebenso wie bei Matcha aufgrund des Direktkonsums im Gegensatz zum Aufbrühverfahren bei Kaffee um einiges intensiver. Guarana ist reich an verschiedenen Mineralstoffen, Proanthocyanide, Theobromin, Katechinen und Saponin.

Guarana hat leicht fiebersenkende Wirkung und hilft bei körperlicher Schwäche. Es wirkt aufgrund der enthaltenen Katechine, sowie des Koffeins anregend auf das Herz- Kreislauf- System und dämpft Hunger- und Durstgefühle.

Ebenso wie bei übermäßigem Koffeinkonsum können Nebenwirkungen, wie z. B. Zittern, Schlafstörungen, erhöhte Reizbarkeit und Kopfschmerzen auftreten. Nach längerfristigem Konsum können bei Absetzen der Produkte leichte Entzugserscheinungen auftreten. Für Menschen mit Bluthochdruck, chronischen Kopfschmerzen, sowie für Schwangere und in der Stillzeit sind Guarana- Produkte ungeeignet.

Eine Überdosierung entspricht ca. 20g Guaranapulver innerhalb eines kurzen Zeitraums. Als Gegenmaßnahme empfiehlt sich eine größere Menge Wasser zu trinken.

 


 

Nr. #4: Weizengrassaft – Powercocktail aus der Natur

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Weizengrassaft wird durch Pressung von kurz nach der Aussaat geernteten Weizenhalmen gewonnen.

Die hellgrüne Flüssigkeit kann entweder pur getrunken oder z. B. mit Saft gemixt werden. Alternativ ist Weizengras auch getrocknet in Pulverform erhältlich, welche in Wasser oder als Beigabe in Smoothies oder Shakes gerührt werden kann.

Weizengras ist ein echter Booster für das Immunsystem und hilft gegen chronische Erschöpfung.

Die Flüssigkeit ist reich an Chlorophyll, den Vitaminen A, C, E, K, und B. Des Weiteren enthält sie die Mineralstoffe und Spurenelemente Eisen, Kalzium, Magnesium, Selen, sowie verschiedene essentielle Aminosäuren und holt dich mit diesem Wirkstoffspektrum aus jedem Leistungstief. Außerdem wirkt es über das Chlorophyll und Vitamin C als potentes Antioxidans, sowie entzündungshemmend.

 


 

Nr. #5: Ginseng – Kraftgewächs aus Fernost

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Ginseng ist eine Pflanzenart, die hauptsächlich in den Gebirgsregionen Koreas, Chinas, sowie Sibiriens wächst. Ihre Wurzeln werden dort aufgrund ihrer vielfältigen, heiltätigen Wirkungsweise bereits seit Jahrhunderten als Medikament genutzt.

Ginseng wirkt als Stärkungsmittel gegen Stress und Erschöpfung. Zudem steigert es die körpereigenen Abwehrkräfte und erhöht die Krankheitsresistenz. Ginseng wirkt auf sanfte Weise aufputschend, wirkt sich positiv auf die Stimmung aus und kann bei längerem Konsum die Dauer von Infekt- und Erkältungskrankheiten um bis zu 5 Tage verringern. Verantwortlich dafür sind die in der Wurzel enthaltenen Ginsenoside. Auch enthält Ginseng die Vitamine C und B, Natrium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Kalium, Calcium, Eisen, Zink und Selen, was die wachmachende Wirkung der Ginsenoside zusätzlich unterstützt.

Hierzulande ist Ginseng als Tee, Granulat, als Pulver oder Extrakt in Kapselform erhältlich. Die Dosierung richtet sich hier je nach der Konzentration der konsumierten Form, wobei sich hier an den Herstellerangaben orientiert werden sollte.

Unsere Artikel sollen informieren und lehren. Die dargebotenen Informationen sollten nicht als medizinische Ratschläge interpretiert werden. Kontaktiere bitte einen Arzt, bevor du mit der Ergänzung von Nahrungsergänzungsmitteln beginnst oder größere Veränderungen an deiner Ernährung durchführst.

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Moritz Wessely

Moritz Wessely

Autor

Ich bin sehr sportbegeistert, betreibe leidenschaftlich gern Geräteturnen, Schwimmen, Muay Thai und Fitness, Bergsteigen und Skifahren. Bereits während meiner Schulzeit bot sich die Möglichkeit, mir einiges an sporttheoretischem Wissen anzueignen. Des weiteren bilde ich mich in diesen Bereichen stets weiter und richte so mein persönliches Training am neuesten Erkenntnisstand aus. Auch brenne ich dafür, diesen Spirit des Höherstrebens mit anderen Menschen zu teilen, diese zu motivieren und dabei zu unterstützen ihre persönlichen Ziele beim Sport zu erreichen.


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