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Training

8 gute Gründe wieso Frauen Kraftsport betreiben sollten

Von Michaela B.

Sind Yoga und Laufen die Eckpfeiler deines Trainingsplans? Gibt es dir nicht die Ergebnisse die du gerne hättest? Wer hätte nicht gerne einen wunderbare geformten Körper wie Jennifer Nicole Lee, Paige Hathaway oder Jamie Eason?

Dafür muss Frau schwer schuften – und zwar mit Eisen!

6 gute Gründe wieso Frauen Kraftsport betreiben sollten

Irrungen und Wirrungen

Irrungen und Wirrungen

Fälschlicherweise denken immer noch viele Frauen, dass sie Krafttraining mit schweren Gewichten wie Männer aussehen lässt – doch die Wahrheit könnte nicht weiter entfernt liegen.

Zuerst einmal sei gesagt: Frauen haben nicht die genetische Voraussetzung, um durch Kraftsport den Grad an Muskulatur aufzubauen, wie es der Mann zu tun vermag – vom Erreichen einer Statur eines Profi-Athleten ganz zu schweigen. Jedenfalls nicht, wenn auf natürlichem Wege, d.h. ohne Missbrauch verbotener Substanzen, trainiert wird. Der Frauenkörper stellt einfach nicht die entscheidende Menge des (Muskelaufbau-)Hormons Testosteron her, wie es beim Mann der Fall ist.

Die meisten Fitnessmodells oder Bikini-Athletinnen haben für ihre Körper sehr hart und lange gearbeitet. Die Muskulatur, die im Verlauf der Trainingskarriere hinzugekommen ist, ist die Art von Muskulatur, die man sehr wohl als ästhetisch bezeichnen würde.

Grund #1: Krafttraining gibt Kurven, Krafttraining gibt Rundungen

Grund #1: Krafttraining gibt Kurven, Krafttraining gibt Rundungen

Wer einen knackigen Po wie Amanda Latona will, bekommt ihn offensichtlich nicht durch Yoga und auch nicht durchs Laufen. Krafttraining formt nicht nur schöne Muskeln, sondern sorgt auch für einen starken, gesunden Körper mit ästhetischen Proportionen (flacher Bauch und stramme Schenkel inklusive!)

Grund #2: Effektiver für Abnehmen/Fettabbau

Grund #2: Effektiver für Abnehmen/Fettabbau

Krafttraining wird dir nicht nur dabei helfen deiner Muskulatur Form zu verleihen, sondern ist zudem auch ein effektives Mittel im Kampf gegen lästige Pfunde. Krafttraining ist in der Hinsicht sehr nachhaltig, da du nicht nur beim Training Kalorien verbrennst, sondern deinen Stoffwechsel darüber hinaus für bis zu 72 weitere Stunden erhöhst, indem eine verstärkte Remodelierung der Muskulatur stattfindet und zusätzlich Fett verbrannt wird.

Kombiniert man regelmäßiges, schweres Training mit einem leichten Kaloriendefizit, so purzeln die Pfunde genau dort, wo sie sollen, ohne dass der Körper am Ende der Diätphase schlaff und formlos ist.

Grund #3: Mehr Muskeln – höherer Kalorienverbrauch

Grund #3: Mehr Muskeln - höherer Kalorienverbrauch

Durch das Training erhöht sich im Verlauf nicht nur deine Körperkraft: Durch das Mehr an Muskulatur erhöhst du gleichzeitig den Kalorienverbrauch, den du im Verlauf des Tages verbrennst – selbst wenn du gerade nicht beim Training sein solltest.

Jede einzelne Bewegung, die du im Alltag absolvierst, wird so schlussendlich mehr Energie verbrauchen, da auch mehr Muskulatur involviert ist [6] – zusammengenommen summiert sich das über einen längeren Zeitraum auf eine beachtliche Größe. Und wer mehr Kalorien verbrennt, der kann auch öfter sündigen ohne dabei zu riskieren aus der Form zu geraten.

Grund #4: Kurven, Kurven, Beine, Po, und noch mehr Kurven

Grund #4: Kurven, Kurven, Beine, Po, und noch mehr Kurven

Du kennst sicherlich die vielen dünnen Models aus Magazinen und dem Fernsehen, denen viele junge Mädels nachschmachten – aber sieht man diese Menschen einmal im Bikini oder leicht bekleidet, macht kaum eine von ihnen einen wirklich vitalen Eindruck. Auch die „sexy Kurven“ werden sträflich vermisst.

Es ist einfach so: Du kannst den Raum unter deiner Haut entweder mit Fett oder Muskulatur füllen. Da Muskeln dem Körper die Form geben (Tonus), aber auch gleichzeitig kompakter sind, ist es nicht unüblich, dass Mädels, die Muskeln aufgebaut und Körpergewicht zugelegt haben, am Ende weitaus besser aussehen, als mit weniger Gewicht (und natürlich weniger Muskulatur).

Ausdauertraining kann helfen Gewicht zu verlieren, allerdings besteht dabei auch die Möglichkeit Muskeln abzubauen, wodurch du Gefahr läufst einer „skinnyfat“-Optik zum Opfer zu fallen (hoher Fettanteil bei geringem Muskelanteil) Es ist das Krafttraining welches für den Erhalt der Kurven sorgt.

Grund #5: Besserer und erholsamerer Schlaf

Grund #5: Besserer und erholsamerer Schlaf

Leidest du unter Schlafproblemen? Viele Menschen haben heutzutage Probleme beim Ein- und Durchschlafen. Manche haben das Gefühl, dass sie trotz ausreichender Menge an Schlaf trotzdem wie gerädert und überhaupt nicht erholt sind.

Kann Krafttraining hier eine Lösung anbieten? Ja, kann es – und das auf vielfältige Art und Weise. Zum einen sorgt ein forderndes Kraftprogramm für mehr Energie im Alltag, zum anderen sorgt die Anstrengung am Tag, dass der Körper in der Nacht besser zur Ruhe kommt. Die Folge: Unproblematischer, erholsamer Schlaf.

Eine Studie im SportMed Journal, die morgendliches Krafttraining und HIIT (High Intensity Interval Training) [2] genauer unter die Lupe nahm, kam zu dem Ergebnis das die Schlafqualität sowie die Schlafdauer in der Nacht durch das Training positiv beeinflusst wurde [7].

Grund #6: Gesund für Herz/Herzgesundheit und Knochen

Grund #6: Gesund für Herz/Herzgesundheit und Knochen

Eine Untersuchung, die im Journal of Strength veröffentlicht wurde, kam zu dem Schluss das Menschen die sich regelmäßigem Krafttraining widmen ein geringeres Risiko haben an Herz-Kreislauf-Beschwerden zu erkranken [4].

Durch das Training werden viele Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gemindert, darunter hoher Blutdruck, hoher Trigylcerid- und Cholesterinwerte [1] (und im Falle einer begleitenden Diät auch das unerwünschte Fett am Bauch) [1].

Man stellte ebenfalls fest, dass Personen, die sich am Tag zuvor im Fitnessstudio mit Krafttraining geschunden hatten am darauffolgenden Morgen eine signifikanten Unterschied der Herzfrequenz sowie einen niedrigeren Blutdruck besaßen.

Grund #7: Stabilere Knochen und Osteoporose-Schutz

Grund #7: Stabilere Knochen und Osteoporose-Schutz

Krafttraining ist wirklich eine Wunderwaffe, wenn es darum geht den Körper fit zu machen und ihn auch zu halten: So wirkt die Last protektiv auf die Knochensubstanz und sorgt für eine zusätzliche Stabilität. [5] Dies ist insbesondere für Frauen wichtig, da nach der Menopause mit den Jahren immer mehr Knochensubstanz abgebaut wird und das Risiko für Osteoporose stetig  steigt. [3]

Mit Krafttraining haben wir die Möglichkeit unsere Jugend und Gesundheit länger zu erhalten, und gegen den voranschreitenden Verlust zu kämpfen.

2013 bestätigte eine Untersuchung der McMaster University, dass Frauen nach einem Jahr Krafttraining ihre Knochendichte um bis zu 9% erhöhen konnten. Wer in jungen Jahren vorsorgt und trainiert (und damit die Knochen stärkt) der verfügt im späteren Verlauf über einen größeren Puffer an Knochensubstanz, von dem er zehren kann, wenn der altersbedingte Abbau einsetzt.

Grund #8: Als Anti-Stress-Mittel

Grund #8: Als Anti-Stress-Mittel

Wer kennt das nicht: Stress in der Arbeit, Stress zu Hause. In unserer heutigen Gesellschaft muss alles sofort erledigt werden oder am Besten schon gestern – dies führt unweigerlich zu Stress.

Krafttraining kann dabei helfen Stress abzubauen, dies wurde bereits in zahlreichen Studien bewiesen. [4] Weiterführenden Forschungsprojekte, die sich intensiver mit Krafttraining auseinandersetzten, dokumentierten, dass ältere Erwachsene, welche regelmäßig moderates Gewichtstraining, betrieben ihre kognitive Fähigkeit als auch ihre Gedächtnisleistung verbessern konnten [5].

Fazit

Kraftsport ist nichts für Frauen? Dann denk lieber noch einmal ganz genau nach!

Die hier beschriebenen Gründe sind nur eine kleine Auswahl von vielen weiteren, die dich dazu motivieren sollten dich im Studio an Gewichten zu verausgaben. An diesem Sport wirst du nicht nur körperlich, sondern auch geistig wachsen! Also, worauf wartest du?


Quellen

[1] Wikipedia.org: Cholesterin. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Cholesterin.

[2] Wikpedia.org: HIIT. URL: http://en.wikipedia.org/wiki/High-intensity_interval_training.

[3] Wikipedia.org: Osteoporose. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Osteoporose.[4] Cardoso, CG., et. al. (2010): Acute and chronic effects of aerobic and resistance exercise on ambulatory blood pressure. In: Clinics (Sao Paulo). URL:  http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2845774/.

[5] Muir, JM., et al. (2013): The effect of regular physical activity on bone mineral density in post-menopausal women aged 75 and over: a retrospective analysis from the Canadian multicentre osteoporosis study. In: BMC Musculoskelet Disord. URL: http://www.biomedcentral.com/1471-2474/14/253.

[6] Kirk, EP., et. al. (2010): Minimal resistance training improves daily energy expenditure and fat oxidation. In: Med Sci Sports Exerc. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2862249/.

[7] Roveda, Eliana, et. Al. Effects of endurance and strength acute exercise on night sleep quality.“ International SportMed Journal. 2011;

[8] Stone, M. / Stone, M. / Sands, W. (2009): Psychological Aspects of Resistance Training. In: Principles and Practice of Resistance Training. Champaign, IL: Human Kinetics; 2009.

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admin

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