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Training

Alles, was du über Crosstraining wissen musst

Alles, was du über Crosstraining wissen musst

Crosstraining löst oft starke Reaktionen bei den Leuten aus – es ist wie das Marmite (ein Hefe-Extrakt als Brotaufstrich; sehr beliebt in Australien!) der Fitnessszene – entweder es widert die Leute an oder sie sind begeistert.

Um etwas mehr Licht in diesen vielfältigen Sport zu bringen, haben wir mit Daniel Campbell (@danccampbell), Head Coach bei TRAIN Heald Green (einem Crosstraining-Gym in Manchester) gesprochen.

Dieser Artikel ist in folgende Abschnitte unterteilt:

Wie würdest du jemandem Crosstraining erklären, der das noch nie gemacht hat?

Crosstraining existiert jetzt in zwei Sphären. Auf der einen Seite haben wir das kompetitive Crosstraining auf Eliteniveau – daran denken die meisten Leute bei Crosstraining. Sie sehen die Crosstraining Games oder Dokumentationen, in denen Leute Muscle-Ups machen und schwere Gewichte über ihren Kopf heben.

Für die meisten Leute wird sich dies nicht mit ihrer wirklichen Erfahrung des Crosstrainings decken. Tatsächlich ist es einfach eine Trainingsmethode, die Elemente der Kraftarbeit, Cardio-Fitness und Übungen mit Körpergewicht kombiniert.

Das Augenmerk liegt auf der Selbstverbesserung und dies in einer Gemeinschaft gleichdenkender Leute zu tun, die alle etwas fitter werden und sich gut fühlen wollen, während sie Spaß haben.

Wie unterscheidet es sich von normalen Gym-Workouts?

Der größte Unterschied liegt denke ich in der Gemeinschaft und der Intensität.

In einem regulären Gym ist jeder mit sich selbst beschäftigt – jeder macht sein Ding und tritt nicht mit den anderen in Kontakt. In einem Crosstraining-Gym trainieren alle in einem Kurs miteinander, was für etwas kompetitiven Ehrgeiz sorgt und bedeutet, dass die Leute mehr Einsatz zeigen – sich antreiben für eine zusätzliche Wiederholung, für etwas mehr Gewicht.

Das ganze Umfeld ist weiterhin freundlich, aber gleichzeitig wetteifernd. Jeder wird dich bejubeln, wenn du eine neue persönliche Bestleistung in einem Crosstraining-Gym erreichst.

Kann Jeder diesen Sport machen?

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Ja, jeder kann Crosstraining machen. Die Frage ist jedoch, ob jede Bewegung auch für jeden geeignet ist. Wenn jemand z.B. in den letzten 15 Jahren nicht trainiert hat, allerdings hergekommen ist, um etwas fitter und stärker zu werden … muss er dann unbedingt Snatches trainieren? Vermutlich nicht, er würde vermutlich mehr Vorteile aus Kettlebell-Swings ziehen.

Darin liegt die Schönheit von Crosstraining: Es ist universell anpassbar, was bedeutet, dass du zu geeigneteren Bewegungen wechseln kannst oder die die Gewichte veränderst, sodass jeder die gleiche, fordernde Erfahrung durch das Workout macht – jedoch auf eine sichere Weise.

Wie bist du zum Crosstraining gekommen?

Es war vor 4/5 Jahren. Ich bin im Internet auf Crosstraining gestoßen, als ich ein “Hero Workout” gesehen habe, dass “The Seven” genannt wird. Ich bin in mein örtliches Gym gegangen und habe es ausprobiert.

Damals war ich fit und habe semi-professionell Rugby gespielt. Deswegen konnte ich nicht fassen, wie anstrengend es war, oder wie schnell die geposteten Zeiten waren bzw. wie schlecht ich im Vergleich zu allen anderen war. Das hat dazu geführt, dass ich mir meine erste Box (Crosstraining-Gym) gesucht habe.

Würdest du sagen, dass Crosstraining dich verändert hat?

Es diente als Katalysator für verschiedene Veränderungen in meinem Leben. Ich habe ein Rechtsstudium an der Universität gemacht und war dabei ein Rechtsanwalt zu werden – jetzt coache ich auf Crosstraining auf Vollzeitbasis und habe mein eigenes Coaching-Unternehmen für Leute, die ihre Fitness priorisieren wollen.

Crosstraining hat mich hierzu bewegt – es war ein Trittstein, der mir erlaubt hat zu schätzen, dass du deine Leidenschaft im Leben verfolgen solltest.

Hinsichtlich der physischen Veränderung bin ich jetzt mit 31 Jahren weitaus besser aufgestellt, als damals mit 24 (und das in jeder Hinsicht).

Was ist der forderndste Aspekt des Crosstrainings?

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Die größte Herausforderung für viele ist ihr Ego im Zaum zu halten und einen Schritt zurückzuschalten. Die Leute sehen Crosstraining, kommen hierher und wollen Muscle-Ups und Snatches mit schweren Gewichten machen – das ist, als ob du Champions League schaust und denkst, du wärst der nächste Ronaldo.

So funktioniert es nun einmal nicht. Zuerst musst du die Zeit zur Beherrschung der Grundlagen aufbringen, bevor es weiter geht. Das soll nicht heißen, es wäre unmöglich, all das, was die Leute die Top-Crosstrainer tun sehen, auch zu machen, aber es benötigt Zeit, um so gut zu werden. Du musst sicherstellen, dass deine Technik sitzt, bevor du viel Gewicht verwendest, einen normalen Pull-Up durchführen, bevor du mit Kipping o.Ä. weitermachst.

Dies ist ebenso die Verantwortung der Box, zu der du gehst und führt wieder dahin zurück, dass Crosstraining für jeden, der es macht, skalierbar ist.

Was ist dein Ratschlag für jemanden, der mit Crosstraining anfangen will?

Suche dir selbst eine gute Box. Habe keine Angst davor, klein zu beginnen. Stelle viele Fragen. Und genieße es – das wird eine Menge Spaß bedeuten!

Take Home Message

Wir denken, dass dieses Gespräch mit Daniel definitiv geholfen hat, um mit ein paar Mythen und Stereotypen aufzuräumen, die um diesen Sport kreisen – egal, ob er dir Lust gemacht hat, es auch selbst auszuprobieren…

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Lauren Dawes

Lauren Dawes

Autor und Experte

Lauren hat einen Abschluss in Anglistik. Schwimmen war schon immer ihrer Leidenschaft und innerhalb der letzten Jahre hat sich den Kraftsport für sich entdeckt, wobei in ihrer wöchentlichen Yoga-Einheit stets Raum zur Verbesserung bietet.

Lauren liebt es an Wochenenden zu kochen und zu brunchen. Sie genießt es neue Rezepte mit ihren Mitbewohnern auszuprobieren - was ihr dabei hilft von der Studentenküche loszukommen, die üblicherweise nur aus Nudeln besteht. Darüber hinaus versucht sie eine Balance zwischen Gym und Gin zu erhalten.

Finde mehr über Laurens Erfahrung heraus, indem du hier klickst.


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