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Die 5 größten Trainingssünden

Zurzeit herrscht ein reger Fitnesshype. Die sozialen Medien sind voll mit verschiedenen „Fitnessgurus“ die ihre Workouts und Ernährungsideen verkaufen. In diesem Dschungel kann es schwer seinen eigenen Weg zu finden.

– Für welche Trainingsart soll ich mich entscheiden?

– Welches Workout ist das Beste für mich?

– Wie gestalte ich meine Ernährung?

– Führe ich die Übungen richtig aus?

Das sind Fragen die einen Einsteiger oder jemanden der sein Trainingsverhalten ändern möchte, beschäftigen. Es gibt allerdings Trainingssünden die man niemals machen darf, egal ob man Einsteiger oder Profi ist. Wir haben versucht 5 der größten Trainingssünden zusammenzufassen.

 


 

Die 5 größten Trainingssünden

 

Platz #5: Training im Wohlfühlbereich

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Man hört des Öfteren den Satz: Hauptsache ich tue ein bisschen für meinen Körper. Aber ist das tatsächlich so? Reicht es aus sich einfach nur ein bisschen zu bewegen, Hauptsache man hat überhaupt etwas getan? Grundsätzlich ist zu sagen, etwas Bewegung ist besser als gar keine Bewegung.

Wer allerdings beim Training nie seinen Wohlfühlbereich verlässt und keinen Tropfen schwitzt, der wird auch keine Erfolge ernten. Training ist nur dann intensiv und effektiv, wenn man bis an seine Grenzen geht. Es ist wichtig seine Grenzen zu kennen und diese beim Training zu erreichen. Wem das gelingt, der wird regelmäßig seine Intensität und seine Gewichte steigern.

Der Wohlfühlbereich ist da, um ihn zu verlassen. Wer sich nie raustraut der wird immer auf seinem Trainingsstand bleiben. Nutzt die Zeit die ihr im Gym verbringt bestmöglich aus. Trainiert hart bis zum Muskelversagen, dann wird euer Körper anfangen sich zu formen. Wenn ihr merkt, dass das euer jetziges Training nicht alles von euch fordert, dann überlegt euch andere Trainingsmethoden, oder Übungen. Schaut euch Leute an die schon lange trainieren und die ihre Körperziele erreicht haben. Wie haben sie das geschafft? Welches Training empfehlen sie? Passt euch an. Ändert euren Ablauf. Ihr werdet sehen, es bringt euch voran.

 


 

Platz #4: Krafttraining vermeiden

Trainingssünden

Viele denken, besonders Frauen, dass das Krafttraining nicht für sie ist. Sie denken, dass es nicht beim Abnehmen hilft und auch sonst nur für die ist, die Bodybuilder werden wollen. Aber das ist ganz und gar falsch.

Krafttraining ist nicht nur für die typischen Bodybuilder. Krafttraining ist für jeden! Man wird nicht gleich ein muskelbepackter Schrank, sobald man mit dem Krafttraining anfängt. Krafttraining hilft uns dabei abzunehmen und unseren Körper zu straffen. Einzelne Muskeln und Muskelgruppen werden durch dieses Training fest und trainiert.

Das Gewicht kann in regelmäßigen Abständen erhöht werden um den maximalen Nutzen auszureizen. Wer seine Gewichte mit sehr vielen Wiederholungen stemmen kann, der sollte darüber nachdenken das Gewicht aufzustocken. Lieber weniger Wiederholungen mit größerem Gewicht, als zig Wiederholungen mit wenig Gewicht. Diese Belastung wird die Muskeln wachsen lassen.

 


 

Platz #3: Ernährung + Supplementierung

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Neben dem Training ist die Ernährung und Supplementierung noch ein wichtiges Thema. Die Ernährung neben dem Training sollte ausgewogen und genügend sein. Hungert euch besonders an Trainingstagen nicht aus.

Der Körper benötigt Energie die er umsetzen kann. Versucht an diesen Tagen viel Eiweiß zu euch zunehmen und gute Fette. Anfangs kann das Gewicht ansteigen. Aber das ist bei hartem Training auch nicht anders zu erwarten. Der Fettanteil und auch der Wassergehalt im Körper müssen sich erst im Laufe der Zeit regulieren.

Alles was ihr mit Ernährung nicht auffangen könnt, können Supplemente oder Nahrungsergänzungsmittel aufwiegen. Auch hier ist es wichtig gut zu recherchieren was es bedeutet sich ausgewogen zu ernähren und welche Vitamine oder Stoffe der Körper zusätzlich benötigt. Krasse Diäten sind für den Körper nicht gesund und der Jojo-Effekt könnte sich einstellen. Anstatt in irgendwelche Extreme zu verfallen ist es wichtig seine Ernährung generell umzustellen.

Zum Beispiel darauf zu achten weniger Industriezucker zu konsumieren, genug Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, gute Fette anstatt Transfette, genügend trinken etc. Euer Körper und eure Fitness werden es euch danken.

 


 

Platz #2: Falsche Ausführung

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Ein sehr wichtiger Punkt ist die Ausführung eurer Übungen. Oft sieht man im Gym Leute die trainieren voller Überzeugung und von der Seite sieht man ganz eindeutig: sie trainieren falsch und sinnlos!

Bei der Ausführung der Übungen kommt es sehr auf Details an. Eine kleine falsche Haltung führt dazu, dass man gar nichts trainiert, oder einen Muskel falsch belastet und sich eventuell sogar verletzt. Wenn ihr also Übungen heraussucht, nehmt euch Zeit und recherchiert wie man diese Übung genau ausführt, worauf es ankommt und welche Muskelgruppe zu spüren ist.

Fragt euren Gym-Buddy ob er noch Verbesserungsbedarf in der Ausführung gibt. Vieles ist erst von der Seite sichtbar. Konzentriert euch bei der Ausführung und hört auf euren Körper. Wärmt die Muskelpartie auf, bevor ihr sie mit Gewicht belastet und achtet darauf, dass ihr euch nicht verletzt. Es darf anstrengend sein, sogar sehr, aber starke Schmerzen sollte euer Training nicht auslösen.

 


 

Platz #1: Kein Ziel

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Auf Platz 1 steht das Ziel. Jeder der ins Training ohne Ziel geht, trainiert sinnlos. Ihr braucht einen genauen Plan darüber was ihr wollt, wie ihr es erreichen wollt und was dazu nötig ist. Euer Ziel entscheidet über euer Trainingsleben. Nach diesem Ziel richtet sich euer Wochenplan aus und eure Motivation.

Der Wochenplan wird euch helfen ein Zeitlinie zu erstellen, anhand derer ihr euer Training verfolgt. Stellt auf an welchen Tagen ihr trainieren wollt und welche Muskelgruppen trainiert werden sollen. Dieser Trainingsplan wird euch helfen den Sport ernst zu nehmen und auch weiterhin zu verfolgen.

Ziele sind da um erreicht zu werden. Sobald ihr ein kleines Etappenziel erreicht habt, seid ihr so stolz auf euch, dass gleich das nächste Ziel in Angriff genommen wird. Ein genauer Plan ist sehr sehr wichtig, denn nur so erreichen wir etwas.

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