Ernährung

Veganes Bodybuilding: 4 häufige Mythen

Veganes Bodybuilding: 4 häufige Mythen

Veganes Bodybuilding

Sei es, dass du erst kürzlich mit einer veganen Lebensweise begonnen hast, oder bereits seit vielen Jahren Veganer bist, es gab vermutlich eine Menge ignoranter Leute, die falsche Vermutungen über dich und deine Art sich zu ernähren geäußert haben. Veganismus wird jedes Jahr weltweit immer populärer und es gibt zahlreiche Veganer in allen Sparten, die eine große Bandbreite an verschiedenen Disziplinen und Beschäftigungen abdecken.

Veganes Bodybuilding sticht in letzter Zeit immer mehr hervor. Dies kommt daher, dass der Bedarf an hochwertigen, vegan-geeigneten Sport- und Bodybuilding-Supplementen höher ist, als jemals zuvor.

Vor nicht allzu langer Zeit gab es neben Sojaprotein so gut wie keine milchfreie Alternative zu Whey-Protein. Heute jedoch gibt es mehr pflanzliche Supplemente –  speziell für vegane Bodybuilder, als jemals zuvor. Wenn du darüber nachdenkst, als Bodybuilder eine vegane Ernährungsweise zu beginnen oder einfach daran interessiert bist ob Veganismus und Bodybuilding wirklich miteinander kompatibel sind, werden hier 4 häufig mit veganem Bodybuilding assoziierte Mythen genauer betrachtet, die schlichtweg Fehlannahmen darstellen.

 


 

Mythos #1: Veganer nehmen nicht genug Protein zu sich

 

Das ist vermutlich eine der häufigsten Fehlüberzeugungen, wenn es um veganes Bodybuilding geht und sie kommt für gewöhnlich von Personen, die wenig Ahnung haben, worüber sie eigentlich sprechen.

Protein stellt einen der drei essentiellen Makronährstoffe dar, die anderen beiden sind Fett und Kohlehydrate. Es gibt eine Vielzahl an Proteinquellen, die zum einen entweder fleischfrei oder gänzlich nicht tierischen Ursprungs sind.

Es gibt Bohnen, Gemüse, Quinoa, Nüsse, Saaten, braunen Reis, Tofu, Hanf, Spirulina und viele weitere die voller Proteine und Aminosäuren stecken. Quinoa und Tofu sind zudem vollwertige Proteinquellen, was bedeutet, dass sie alle vom Körper benötigten Aminosäuren enthalten. Nur um vollends zu gewährleisten, dass der tägliche Proteinbedarf auch erfüllt wird, gibt es ebenso hochwertige, vegane Supplements zur Auswahl, so zum Beispiel: Braunes Reisprotein, vegane Proteinmischungen, Sojaprotein, Erbsenprotein, sowie Hanfprotein.

 


 

Mythos #2: Veganer nehmen nicht genügend Kalzium zu sich

Veganes Bodybuilding

Wir alle wissen, dass Kalzium für gewöhnlich in Milch und Milchprodukten vorkommt. Diese werden von Veganern jedoch nicht konsumiert, deshalb werden mit Sicherheit ihre Knochen und Zähne brüchig und schwach, da Kalzium wichtig für die Knochen- und Zahngesundheit und –stabilität ist?

Okay, übertriebene Horrorszenarien, da sich Kalzium nicht ausschließlich in Milch, sondern ebenso in vielen grünblättrigen Gemüsearten, wie z. B. besonders in Kohl und anderen Kreuzblütlern findet. Tatsächlich enthält er sogar pro Portion mehr Kalzium als Milch.

Kohl und andere grünblättrigen Gemüse enthalten zudem viele andere essentielle Mineralstoffe, wie z. B. Zink, Kupfer, Eisen, Magnesium, sowie Mangan, um nur ein paar zu nennen. Der Körper benötigt ebenso Vitamin D zur Kalziumaufnahme in die Knochen. Entgegen dem populären Fehlglauben gibt es neben der Sonne, auch eine Vielzahl weiterer veganer Vitamin D-Lieferanten, so z. B. bestimmte Getreide, Orangensaft und Sojamilch.

 


 

Mythos #3: Als Veganer kann man keine Muskeln aufbauen

 

Dieser Mythos steht wieder im Zusammenhang mit der Fehlannahme, dass Veganer einen Mangel an Protein haben und ist ebenso komplett falsch. Es gibt viele vegane Bodybuilder, Strongmen und Sportler, die unglaublich muskulös gebaut sind und es verhältnismäßig leicht finden mit einem veganen Bodybuilding-Lifestyle Muskeln aufzubauen.

Was noch eine viel größere Rolle spielt ist, dass Veganer aufgrund ihrer vollwertigen Ernährungsweise zu einem höheren Energielevel tendieren, als reguläre Bodybuilder, weshalb ihre Zeit im Studio aus diesem Grund sogar noch produktiver ist. Es gibt viele verschiedene vegane Lebensmittel und Supplements, die voller Proteine und Aminosäuren sind. Kombiniert man diese mit einer effektiven Trainingsweise, wird man in der Lage sein enorme Muskelzuwächse zu erreichen.

 


 

Mythos #4: Alle veganen Bodybuilder leben gesund

Veganes Bodybuilding

Auch dies ist wieder nicht notwendigerweise wahr. Wenn wir an vegane Ernährungsformen denken, kommen uns Bilder von rohstoffbelassenen Superfoods, grünem Gemüse, farbenfrohem Obst, Nüssen, Saaten und Säften voller Vitamine, Mineralstoffen und Antioxidantien in den Kopf. Es gibt viele Veganer, die sich so ernähren, dennoch gibt es einige, deren Ernährungsweise nicht die gesündeste ist.

Denn auch Snacks, wie Chips sind vegan, allerdings in keiner Weise gesund. Ebenso finden sich viele gebackene Produkte, die für Veganer gefertigt werden und zwar geschmackvoll, aber nicht gesund sind, also behalte im Kopf, dass, nur weil eine Person Veganer ist, bedeutet das nicht, dass sie zu jeder Mahlzeit frisches Gemüse ist und es mit einem frisch gepressten Obst- und Gemüsecocktail runterspült.

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